Im letzten Spiel des Jahres wartet auf den HBW Balingen-Weilstetten II mit der TSB Heilbronn-Horkheim am Samstag um 19.30 Uhr eine anspruchsvolle Heimaufgabe.
Zuletzt mussten sich die „Jung Gallier bei den Wölfen Würzburg mit 29:35 geschlagen geben, und der finale Gegner ist von gleichem Kaliber: Die TSB Heilbronn-Horkheim hat wie der Tabellendritte Würzburg 19:9 Punkte auf dem Konto und belegt derzeit Rang vier. Zuletzt war das Team von TSB-Trainer Oliver Hess mit 7332(17:9) beim TSV Neuhausen/Filder erfolgreich.
Erfahrene Truppe mit kompakter Abwehr
„Das ist eine sehr erfahrene Truppe wie Würzburg auch. Sie spielen ein noch kompaktere Abwehr als die Wölfe. Horkheim hat mit Andreas Schröder einen Akteur in seinen Reihen, der höherklassig gespielt hat und über internationale Erfahrung verfügt. Er hält hinten die Abwehr zusammen und ist vorne der wuchtige Shooter im linken Rückraum. Mit Yannik Polifka und Yannik Starz, sowie Torhüter Marco Bitz, der zu den stärksten der Liga zählt, hat die TSB weitere Führungsspieler in ihren Reihen“, kennt die Thiemann die Vorzüge des Gegners genau.
Große und schwere Jungs in Bewegung bringen
„Für uns gilt es, die etwas größeren und schwereren Jungs gut zu bewegen und vorne sauber abzuschließen, um gut in den Rückzug zu kommen. In der Abwehr müssen wir noch kommunikativer sein, als zuletzt in Würzburg“, weiß der Coach worauf es ankommt.
Grippewelle bei den „Jung Galliern“
Eine einfache Aufgabe wartet auf die „Jung Gallier“ nicht. Zumal da die Personalsituation sich nicht einfach gestaltet, da beim HBW zu Beginn der Woche eine Grippewelle Einzug gehalten hat. „Vier Spieler haben sich direkt krank gemeldet“, sagt HBW-Trainer Thiemann, den es selbst auch erwischt hat, und der hofft, dass seine Jungs so nach und nach bis zum Samstag wieder fit sind. „Wir müssen schauen. Stand jetzt gehe ich vom selben Kader aus, wie in Würzburg.“