Die Frauen der SpVgg Berneck-Zwerenberg sorgen mit 30 Treffern für die meisten Tore beim Budenzauber der SF Gechingen.
„Die zwei besten Mannschaften des Turniers sind sich im Finale gegenübergestanden“, kommentierte Stephan Funk das Endspiel um den 17. SFG Frauen-Pokal.
Der Verbandsligist hatte stark begonnen, Letizia Steil hatte Münchingen I früh in Führung gebracht, mit dem Ausgleich durch Pia Kirn begann das Finale zu kippen.
Romina Schindler und Lea Stockinger erhöhten für den Landesligisten auf 3:1, Letizia Steil brachte mit ihrem achten Turniertor den Enz/Murr-Vertreter nochmals heran.
Zwei Großchancen
Zum Ausgleich reichte es trotz zwei Großchancen nicht, das einzige Turniertor von SpVgg-Abwehrspielerin Lea Stockinger bescherte den „Roten“ die Siegprämie von 150 Euro.
Während sich die Münchingerinnen mit 100 Euro trösten mussten, ging es zwischen dem SV Oberreichenbach und dem SV Unterjesingen um Platz drei. Nach Toren von Leni Rittling und Shanice Heck, sowie Alessa Bauer und Hanna Weber für die Schwarzwälderinnen stand es ein 2:2 unentschieden. Das „Wettrennen“ um die Prämien von 75 und 50 Euro entschieden Paulin Kappler, Eva Kuhnle, Lilly Tubach und Vivien Wieland souverän mit verwandelten Neunmetern zum 4:2 für das Team von Holger Simon.
Im Halbfinale hatte sein Team im kreisinternen Vergleich gegen die SpVgg Berneck-Zwerenberg nach Toren von Pia Kirn und Maja Prutschke mit 0:2 den Kürzeren gezogen, das zweite Halbfinale hatten die Münchingerinnen nach Toren von Letizia Steil, Lotta Bäuerlein und Lara Langanke bei einem Gegentor zum 1:2 von Shanice Heck klar für sich entscheiden können.
Eva Kuhnle trifft
Es hatte im Viertelfinale nicht viel gefehlt, und der TSV Münchingen hätte mit beiden Teams in den Preisrängen gespielt. Ein Tor von Eva Kuhnle bescherte dem TSV Münchingen II kurz vor dem Gang in ein Neumeterschießen das Aus gegen den SV Oberreichenbach.
Direkt davor hatte Stephan Funk den TSV Münchingen I noch gebeten, es gegen seine Gastgeberinnen doch gnädig zu machen. Der Die Bitte wurde bei der 0:2-Niederlage zwar nachgekommen, das war aber eher der Verdienst des Bezirksligisten, der gegen die Klassenhöheren Gäste eine starke Leistung ablieferte.
100 Sekunden vor Schluss die Entscheidung
Das galt auch für den VfL Herrenberg II, der die SpVgg Berneck-Zwerenberg trotz 0:2-Rückstands (Elias Lutz/Alicia Roller) nach dem Anschluss durch Rebecca Zahner mächtig unter Druck setzte. Statt des möglichen Ausgleichs gelang jedoch Maja Prutschke gut 100 Sekunden vor Schluss das 3:1.
Sechs Tore bekamen die Zuschauer im vierten Viertelfinale zwischen dem Regionenligisten SpVgg Feuerbach und dem Landesligisten SV Unterjesingen zu sehen. Nach fünf Minuten des Abtastens fielen die Tore wie reife Früchte. Shanice Heck (2), Franziska Weiss und Leni Rittling für die Tübinger Vorstädter sowie Clara Zurowski und Julia Röger sorgten für ein hoch unterhaltsames Viertelfinalspiel.
Das Fazit
„Insgesamt bekamen die Zuschauer 222 Tore zu sehen. Das Schiedsrichter Quartett mit Julian Glowatzki, Fabio Mandel, Ishak Bayrak und Luisa Schulze kam ohne Zeitstrafen oder Rote Karten durch das Turnier. Luisa Schulze hatte ihr erstes Endspiel in ihrer Schiedsrichter Laufbahn gepfiffen.
Als erfolgreichste Torschützin konnte SFG-Abteilungsleiter Stephan Funk Shanice Heck vom SV Unterjesingen mit zehn Treffern auszeichnen. Die Wahl zur besten Torhüterin fiel auf Paulin Kappler vom SV Oberreichenbach.