Der VfL Nagold II geht als Titelverteidiger in Gechingen an den Start. Foto: Albert M. Kraushaar

Vom 9. bis 11. Januar rollt der Fußball in Gechingen wieder unter dem Hallendach. Beim 3. G&I Hallen Cup spielen Teams von der Kreisliga bis in die Landesliga.

„Zu den Favoriten gehören sicherlich Landesligist SV Croatia Reutlingen, unser Nachbar SV Althengstett, der VfL Nagold II als Titelverteidiger und unsere eigene Mannschaft“, so Jens Kusterer im Vorfeld.

 

Der Turnierchef zeigte sich, als der Spielplan mit 25 teilnehmenden Teams konkrete Formen annahm, schon etwas stolz. „Es ist heute nicht mehr so einfach, ein Turnier mit fünf Fünfergruppen auf die Beine zu stellen, leider leidet der Hallenfußball derzeit unter anderem unter einem veränderten Freizeitverhalten“, erklärt Kusterer.

Das sagt Jens Kusterer

Dass den Vereinen über die Feiertage – und kurz danach – nicht mehr so viele Spieler zur Verfügung stehen bekam Kusterer wenige Tage vor dem Turnierstart zu spüren, als der KSV Renningen und der SV Perouse ihre Zusagen zurückgezogen hatten.

„Wir hatten Glück, dass wir die beiden freigewordenen Plätze durch den VfB Effringen und unseren Nachbarn GW Ottenbronn auffüllen konnten“, sagt Kusterer, blieb dem neuen Trainer der SFG-Bezirksligaelf dadurch doch die Korrektur der Turnierpläne erspart.

Los geht es am Freitagabend ab 18 Uhr mit der Partie in der Gruppe I SF Gechingen gegen den FSV Deufringen. Der A Ligist gilt nicht nur aus „spielerischen“ Gründen als ein gerne gesehener Gast.

Mit den Kroaten von NK Zrinski Calw ist ein SFG-Turnier Uhrgestein dabei, der Ex-Gechinger Torjäger Pascal Buyer bringt als Spielertrainer die SG Gäufelden mit, und der langjährige SFG-Kicker Isak Bayrak kommt als Spielertrainer mit dem TSV Ehningen II.

Spannende Gruppen

Im Wechsel mit der Gruppe II sind da der VfL Stammheim, 1. FC Calmbach, VfB Effringen, die SG Heckengäu U19 und Titelverteidiger VfL Nagold II zu sehen. Das FCC-Team und der VfL Nagold II waren zuletzt bei ihren eigenen Turnieren vor Ort und befinden sich aktuell im Hallenfußball-Dauertest.

„Keine Frage, Fußball unter dem Hallendach ist inzwischen ein Geben und Nehmen, wer selbst als Ausrichter in Erscheinung tritt, muss sich auch bei den anderen Turnierveranstaltern präsentieren“, erklärte Jens Kusterer. So waren Reutlingen, Gäufelden, Herrenberg, Nagold, Althengstett und Calmbach bis jetzt Stationen, bei denen die Sportfreunde zu Gast waren.

Geselligkeit wichtig

Jetzt steht das eigene Turnier vor der Tür, und da hoffen die Verantwortlichen, dass sie nicht nur sportlich, sondern auch was Resonanz und Geselligkeit betrifft, die Früchte für ihre Mühe ernten können.

In Gechingen wird mit einer Vollbande gespielt. Für das ein oder andere Team eine Umstellung, das gilt jedoch nicht für die Gruppe III, in der ab 16.45 Uhr mit Croatia Reutlingen, FV Calw, dem Sieger der Kreisliga Turniers in Althengstett, dem FV Radnik Sindelfingen, SV Althengstett II und Nachrücker GW Ottenbronn lauter „Vollbande“ erfahrene Teams antreten.

Auch in der Gruppe IV mit dem Bezirksligisten SV Althengstett I, A-Ligist SF Gechingen II, VfL Sindelfingen II, Türk SV Calw und der SG Hirsau/Oberkollbach steckt einiges an Erfahrung.

Als Wundertüte könnte sich die Gruppe V entpuppen. Der SV Kayh und der KSC Sindelfingen sind aktuell schwer einzuschätzen, der VfL Ostelsheim freut sich auf das Derby gegen die SFG II – und der TSV Altensteig kommt mit der Empfehlung, das technisch versierteste Team in der Gruppe zu sein.

Sonntag gegen 18.30 Uhr steht der Sieger fest

Am Sonntag, 11. Januar, geht es ab 14.30 Uhr in die entscheidende Phase, ehe dann gegen 18.30 Uhr der Gewinner feststeht. Dann werden die Zuschauer wieder gespannt auf die diversen Zitate warten.

Für eines davon – „die Sportfreunde Gechingen waren heute wieder ein guter Gastgeber“ – stand jahrelang Ex-Abteilungsleiter „Ekke“ Busch und zwar immer dann, wenn seine Weiß-Schwarzen vorzeitig ausgeschieden waren.