So freuen sich die frisch gebackenen württembergischen Hallenmeisterinnen vom TSV Frommern. Foto: Linder

Die Verbandsliga-Frauen des TSV Frommern haben sich bei den Hallenmeisterschaften in Engstingen mit einem 3:2-Erfolg gegen Ligarivale SV Musbach den Titel gesichert.

„Unglaublich, damit haben wir nicht gerechnet. Aber das Team hat tollen Hallenfußball gespielt, gekämpft und sich den Titel verdient“, freute sich Frommerns Trainerin Petra Linder.

 

Die Vorrunde

Dabei hatte es in der Freibühlhalle alles andere als nach Wunsch angefangen. Denn zum Auftakt setzte es gegen den Regionenligisten SV Leingarten eine 1:3-Niederlage. „Da dachten wir, dass wir wohl schnell wieder die Heimreise antreten müssen“, sagt Linder. „Nach einer harten Trainingswoche waren wir noch nicht richtig da, und es hat noch nichts gepasst.“ Aber ihre Mannschaft steigerte sich von Spiel zu Spiel: Einem 1:0-Erfolg gegen Landesligist TSV Lustnau ließ das Linder-Team 5:0-Erfolge gegen Regionenligist SG Sulgen/Hardt und Verbandsligist TSV Münchingen folgen und sicherte sich mit einem 5:1-Sieg gegen Kreisligist TSV Neuenstein den Gruppensieg.

Das Halbfinale

Im Halbfinale traf Frommern auf den Landesligisten TV Jebenhausen, der sich in der anderen Gruppe hinter Verbandsligist SV Musbach Rang zwei gesichert hatte. Dabei wurde das Linder-Team stark gefordert, schaffte es aber, einen 0:1-Rückstand noch zum 1:1 auszugleichen. Danach ging es ins Zehnmeterschießen, in dem sich Frommerns Torhüterin Lisa Korsch mit zwei gehaltenen „Zehner“ auszeichnete und dem TSV so mit einem 4:3-Erfolg den Weg ins Finale ebnete.

Das Endspiel

Dort wartete dann Ligakonkurrent Musbach, der sich im zweiten Semifinale mit 2:0 gegen den SV Leingarten durchgesetzt hatte. „Es war sehr spannend und ging die ganze Zeit hin und her“, schildert Trainerin Linder den Spielverlauf. Die frühe Musbacher Führung glich Kira Mayer zum 1:1 aus. Es kam aber noch besser; Letizia Birkic brachte den TSV mit 2:1 in Führung. Musbach gab sich aber noch längst nicht geschlagen und glich zum 2:2 aus. Doch noch 90 Sekunden vor dem Ende brachte Jelena Matijevic Frommern mit 3:2 in Front, und diesmal brachten die Linder-Mädels die Führung über die Zeit und durften sich so nach Abpfiff über den Meistertitel freuen.

Die nächsten Titelkämpfe

„Ich bin richtig stolz, vor allem weil die Mädels das Letzte aus sich raus geholt haben. Mannschaftlich war das eine Top-Leistung“, findet Trainerin Linder lobende Wort für ihr Team, das damit das Ticket für die Süddeutschen Meisterschaften am 18. Februar in Stockstadt am Rhein in der Nähe von Frankfurt gelöst hat.