Der VfL Nagold hat zum Auftakt der 37. Sparkasse Cups in der Bächlenhalle gezeigt, dass er ganz genau weiß, wo das Tor steht.
Der VfL Nagold ließ es zum Auftakt des 37. Sparkassen-Cups in der Bächlenhalle richtig krachen. 7:0 gegen den FC Gärtringen II, 6:0 gegen den Türk SV Herrenberg, der Landesligist beherrschte vor allem den Abschluss vor dem gegnerischen Tor.
Die Tore fallen wie reife Früchte
Nico Gaiser, Burak Tastan und Tobias Essig trugen sich schnell in die Torschützenliste ein, VfL-Torspieler Laurent Bajraktari konnte sich nach zwei Spielen schon zwei Torhüter-Tore freuen. Allerdings war die Gegenwehr überschaubar, in der ersten Gruppenphase konnten neben dem VfL nur die SF Gechingen um den starken Andreas Kiwranoglou richtig überzeugen.
Gegen den VfL bekam der Ex-Landesligist unter anderem von Laurent Bajraktari (dritte Torhüter-Tor) und die Doppeltorschützen Nico Gaiser und Niklas Watzl seine Grenzen aufgezeigt. Nach insgesamt sechs Spielen standen sechs Siege und 34:4 Tore in einer Spielzeit von 84 Minuten.
In denen zeigte die U 19 des VfL Pfullingen zwar viele gute Ansätze, musste aber zwei, drei Punktverluste auf die fehlende Erfahrung schieben. Deutlich mehr erwartet hätte man vom SC Neubulach, aber das aufwendige, viertägige eigene Turnier – einschließlich der langen Nächte – hatte wohl seine Spuren hinterlassen.
Nur ein Unentschieden
Das einzige Unentschieden bekamen die Zuschauer im Spiel zwischen dem Türk SV Herrenberg und dem TV Nebringen durch Tore von je zweimal Ferhat Vurat und Raphael Kaya (Turnverein) zu sehen.
„Ich habe heute ein ungutes Gefühl“, hatte VfL Chef Grillmeister Wolfgang Schroth mit Blick auf die Zuschauerresonanz einige Bedenken geäüßert. In der Tat wies die rund 1000 Besucher fassende Tribüne in der Bächlenhalle am Freitagabend einige Lücken auf.
Beste Unterhaltung
Dafür durften sich die, die gekommen waren, bestens unterhalten gefühlt haben, denn Tim Kübel machte als Hallensprecher einen prima Job. An seiner Seite hatten sich Chris Wolfer, Elias Bürkle und Marco Quiskamp in die Leitung des Turniers mit eingebracht, das einmal mehr unter der bewährten Aufsicht von Harald Bosch über die Bühne ging.