Am 28. Dezember um 16 Uhr startet das Jubiläum bei Gastgeber SV Althengstett. Foto: Albert M. Kraushaar

Das Althengstetter Hallenfußballturnier für Kreisliga-Teams kommt ins Schwabenalter. Die Geschichte ist beeindruckend.

Wenn am 28. Dezember um 16 Uhr die zweiten Mannschaften vom Gastgeber SV Althengstett und dem TSV Ehningen die Gerhard Schanz Sporthalle betreten, dann fällt der Startschuss für die 40. Turnierauflage.

 

Eine Tradition, für die viele Namen wie Helmut Weiß, Dieter Frick, Holger Schüle oder ein Günter Flik stehen. Sie hat Trainerlegenden von Horst Mayer über Stefan Gerlach bis Marco Grözinger erlebt, dazu gab es Hallenspezialisten wie Janko Galijen oder Marco Milazzo zu sehen.

Das war 1985 der erste Gewinner

1985 konnte sich der heutige Bezirksligist TSV Merklingen als erster Gewinner eintragen, ihm folgten der SV Böblingen II, der TSV Neuhengstett und der FSV Deufringen. Ein erster Beleg für die Vielfalt die das Turnier an der Schnittstelle zum Altkreis Leonberg und dem Kreis Böblingen auszeichnet.

Vor der Jahrtausendwende hatten die Spvgg Holzgerlingen, die Spvgg Renningen, der VfR Pforzheim und der TSV Möttlingen das Turnier dominiert, die ausziehbare Tribüne der alten Sporthalle entwickelte sich zu einem „Markenzeichen“.

Vor 25 Jahren wurde dann der „Super Cup“ als zweites Turnier ins Leben gerufen, und das ursprüngliche Hallenturnier als Turnier für Kreisliga-Teams weiter geführt.

2024 hatten die Verantwortlichen um Althengstetts Fußballchef Alexander May eine kleine Kehrwende in der Turnierphilosophie vollzogen, indem sie bei der 39. Auflage Fußballern aus der Kreisliga B eine Plattform geboten haben. Neue Namen hatten den Einzug in das Turnierheft gefunden, die Reform der Fußballbezirke hat diesen Trend noch beschleunigt.

Das „emotionale Gefüge“

Ganz wichtig für das „emotionale Gefüge“ des Turniers sind die Gastspiele von den Nachbarn TSV Neuhengstett, GW Ottenbronn, SF Gechingen und dem TSV Grafenau. Der Gastgeber schickt seine zweite Mannschaft und die technisch beschlagene U19 seiner JSG Hengstett ins Rennen.

So hoch ist das Preisgeld

Abgerundet wird das zwölf Teilnehmer zählende Starterfeld von den Kickern des FV Radnik Sindelfingen und der Reserve vom Staffel II Landesligisten TSV Ehningen.

Gespielt wird am 28. Dezember ab 16 Uhr in drei Vierergruppen jeweils 12 Minuten, das Viertelfinale soll gegen 19.55 Uhr angepfiffen werden, das Preisgeld in Höhe von 400, 200, 100 und 50 Euro wird deutlich nach 21 Uhr verteilt werden.