Auch am 2. Tag des Empfinger Hallencups gb es viele Tore zu sehen. Die Landesligisten SG Empfingen, FC 07 Albstadt und TSG Balingen II waren in dieser Hinsicht auffällig.
Torreich war der Empfinger Hallencup am Dienstag gestartet, in keiner der 20 Partien fielen weniger als vier Tore. Am Mittwoch ging es zunächst genau so weiter. Die gastgebende SGE besiegte den SSC Donaueschingen mit 6:0.
Wesentlicher knapper ging es im zweiten Spiel gegen den FC Rottenburg II zu. Der A-Ligist leistete jede Menge Gegenwehr und hatte kurz vor Schluss vom Zehnmeterpunkt sogar die Chance auf das 2:1, der Versuch landete jedoch neben dem Tor. Stattdessen erzielte Philipp Kress den Siegtreffer für die Empfinger. Am Ende des Tages hatte er stolze zehn Tore markiert.
Kevin Fritz im Tor
Wie schon beim Indoor-Cup in Balingen hütete Kevin Fritz das Tor. In den vergangenen Jahren war meist Nico Rebmann als „Fliegender Torhüter“ unterwegs, agierte dieses Mal aber im Feld. „Ich hatte dieses Jahr mal wieder richtig Bock auf die Halle. Ich habe auch mit Nico gesprochen und ihn gefragt, weil es ja die letzten Jahre ’sein Turnier’ war“, erklärte Fritz gegenüber unserer Redaktion.
Während er sich in Balingen sehr offensivfreudig zeigte und vier Tore erzielte, blieb er am Mittwoch lange torlos, traf aber in der letzten Partie doch noch. Schmunzelnd erzählte er: „Ich wurde am Dienstag schon öfters gefragt, wie viele Tore ich den schieße. In Balingen waren wir sehr, sehr jung aufgestellt, da hatte ich schon noch mal mehr Verantwortung in Ballbesitz. Außerdem hatte man etwas mehr Platz.“
Ausrufezeichen der SGE
Mit zwei Siegen startete in dieser Gruppe auch der zweite Landesligist vom FC 07 Albstadt. Das Team um Spielertrainer Samed Akbaba besiegte Rottenburg II mit 4:1 und wurde auch gegen Bochingen beim 7:2 seiner Favoritenrolle gerecht. Die SGE setzte dann beim 5:0 gegen den Ligakonkurrenten aber ein Ausrufezeichen. Bochingen schied als Vierter aus.
In der weiteren Gruppe des Abends dominierte die TSG Balingen II. Das vom Ex-Empfinger Philipp Wolf trainierte Team schlug zum Auftakt die SG Vöhringen mit 5:3. Nach einem 0:2- und 2:3-Rückstand drehte man die Partie noch zu seinen Gunsten. Gegen die TSG Wittershausen feierte man dann einen 9:0-Kantersieg.
Wittershausen schlägt Vöhringen
Der A-Ligist wiederum hatte im Auftaktspiel gegen die 2. Mannschaft des SC 04 Tuttlingen nach einem 1:2-Rückstand noch mit 3:2 gewonnen. Lokalrivale SG Vöhringen musste sich auch dem TSV Trillfingen geschlagen geben – am Ende hieß es 1:4. Co-Trainer Marc Schlotter analysierte nach den ersten beiden Begegnungen: „Ich denke gegen die technisch starken Balinger haben wir es gut gemacht, zumal das erste Spiel in der Halle immer schwierig ist. Gegen Trillfingen haben wir uns ein Stück weit auch selber geschlagen und zu einfache Fehler gemacht.“
Dies traf auch auf das folgende Derby gegen die TSG zu. Beim Stande von 2:2 hatten die Vöhringer kurz vor Schluss eine Ecke, liefen aber in einen Konter und unterlagen 2:3. Es waren wichtige Punkte für die Wittershausener, die vor dem Duell mit Trillfingen um Ex-Trainer Fabian Singer bereits als Gruppendritter sicher weiter waren. In dieser Partie behielt der Bezirksligist aus dem Zollernalbkreis mit 4:1 die Oberhand und qualifizierte sich somit als Gruppenzweiter für die Endrunde.