Sorgen über die Baupläne am Beerrain, auf dem Bild hier im Hintergrund machen sich Hans-Friedrich Scheeder (von links), Susanne Speck, Ulrich Wurster und Ingo Zerrer. Foto: Gegenheimer Foto: Schwarzwälder Bote

Die Familien Heiko Duss und Roland Dreßler vom Schwalbenhof planen einen Hallenneubau. Einigen Bürgern in Neusatz und Rotensol lässt das keine Ruhe.

Bad Herrenalb - In einem am vergangenen Freitag verschickten offenen Brief an die zuständigen Ressorts am Landratsamt, an den Bürgermeister und an das Bauamt der Stadt Bad Herrenalb, an die Stadträte, Ortsvorsteher und Ortschaftsräte der Teilorte Neusatz und Rotensol sowie an die Familien Dreßler und Duss und ihr Planungsbüro möchten diese Bürger Antworten auf Fragen erhalten.

Von Tagesordnungen genommen

Eckhard Krauß, Michaela Krauß-Kull, Hans-Friedrich Scheeder, Susanne Speck, Ulrich Wurster und Ingo Zerrer stellen darin fest, dass das Landwirtschaftsprojekt, das Mitte April im Neusatzer Ortschaftsrat sowie im Technischen Ausschuss der Stadt behandelt werden sollte, dann aber aufgrund erforderlicher Umplanungen kurzfristig wieder von den Tagesordnungen genommen wurde, die Bevölkerung beunruhige. Daher war von der Initiative "Beerrain bleibt" bereits ein Informationsflyer verteilt worden.

Die nun zusammengestellten Fragen zielen unter anderem ab auf den Stand der Planung, die Bebaubarkeit des Geländes, das Nachbarschaftsrecht, Zweifel am privilegierten Bauvorhaben bis hin zum möglichen Entgegenstehen öffentlicher Belange. Die, so die Unterzeichner, untersuchungswürdigen Tatbestände möchten sie gerne beantwortet wissen im Interesse der Wohnbevölkerung sowie der Besucher der beiden Luftkurorte.

Wer den Fragenkatalog per Mail zugesandt bekommen möchte oder Fragen und Anregungen an die Gruppe hat, darf sich bei Hans-Friedrich Scheeder über die Mailadresse scheeder@scheeder.net melden.

Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte Heiko Duss, dass die Familie derzeit mit dem Planungsbüro an den Umplanungen für das Projekt sei. Erst wenn es einen genehmigungsfähigen Plan gebe, werde dieser bei den Fachabteilungen am Landratsamt eingereicht. Wer Fragen habe, dürfe gern persönlich auf ihn zukommen.

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