Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Haiterbach Von Zauberhand verschwunden

Von
Sophia hat doch tatsächlich ein Überraschungsei hergezaubert.              Fotos: Fritsch (3)/Palik (3) Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Welt der Magie und der Zaubertricks fasziniert seit jeher Jung und Alt. Im Rahmen der Aktion "Wünsch dir was" des Schwarzwälder Boten mit Unterstützung der Sparkasse Pforzheim Calw konnte der Wunsch von einigen Kindern, einmal einen Zauberer kennenzulernen, erfüllt werden. Mit dabei waren die Haiterbacher Kinder der Hausaufgabenbetreuung des Kinderschutzbundes, Jonas Traub aus Simmersfeld sowie Sophia und Selina Bischof aus Haiterbach.

Viele offene Münder

"Was macht denn ein Zauberer?", fragt Arnd Röhm, Zauberer aus Jettingen, die Kinder zu Beginn. "Zaubern!", tönt es einstimmig im Raum 117 in der Burgschule in Haiterbach. Und das tut Röhm dann auch für die rund 15 Kinder. Zuerst nimmt er einen Löffel, der komplett schwarz ist. Doch halt, wo kommen denn plötzlich die roten Punkte darauf her? Verblüfft sitzen die Kinder mit offenen Mündern da.

Doch es wird noch unglaublicher: Röhm hat drei rote Bälle dabei. Durch seine magischen Kräfte verschwinden sie einfach aus seiner Hand und tauchen unter einem Becher oder in seiner Jackentasche wieder auf. Wie viele Bälle waren es noch einmal? Drei? Nein, plötzlich sind es nur noch zwei. Röhm holt sich Andrea nach vorne und gibt ihr einen Ball in die Hand. "Mach die Hand zu", weist er sie an und tippt mit dem Zauberstaub dagegen. "Jetzt mach sie wieder auf", meint er und Andreas Augen werden ganz groß. Denn plötzlich hat sie nicht nur einen, sondern zwei Bälle in der Hand.

"Erleta, hast du eine gute Freundin?", fragt Röhm ein anderes Mädchen. "Ja, sie heißt Emma", antwortet Erleta. "Und teilt ihr auch?", fragt Röhm. Erleta nickt. Er habe mit seinem Freund auch alles geteilt, erzählt der Zauberer. Sogar ein Glas Milch hatten sie einmal geteilt. Während er das erzählt, schüttet er Milch von einem Glas in das andere. Doch trotzdem ist das erste Glas im mer noch voll. Dann trinkt er aus einem Glas und sorgt wieder für Staunen, denn obwohl er aus dem einen Glas trinkt, wird das andere immer leerer, bis keine Milch mehr übrig ist. "Wie geht das denn?", raunen sich die Kinder gegenseitig zu und applaudieren begeistert.

Hasen dürfen natürlich nicht fehlen

Beim nächsten Trick hat Röhm sechs Ringe aus Metall, die er einfach durch pusten miteinander verkettet, durcheinander schiebt und verschiedene Sachen damit formt. "Daria, bei drei pustest du, damit wir die Ringe wieder auseinander bekommen", fordert der Zauberer eine Schülerin auf – und tatsächlich, als Daria auf die Ringe pustet, kann Röhm sie problemlos auseinander machen.

Wie bei jedem Zauberer gehören auch in diese Show Hasen. Zwar keine echten, aber zwei unechte, ein weißer und ein schwarzer. "Ich kann machen, dass der schwarze Hase weiß und der weiße Hase schwarz wird", meint Röhm. "Welche Farbe hat dann dieser Hase?", fragt er in die Runde und deutet auf den weißen Hasen. "Schwarz", rufen alle Kinder. "Und dieser?", fragt er. "Weiß", ist die Antwort. Immer abwechselnd deutet der Zauberer auf die Hasen und die Kinder rufen: "Schwarz! Weiß! Schwarz! Weiß!" Doch plötzlich ist es mucksmäuschenstill im Raum – die Hasen sind nicht länger schwarz und weiß sondern rot und grün. "Boah, wie hast du das gemacht?", fragt Kerem.

Beim letzten Trick holt sich der Zauberer noch Hilfe von der sechsjährigen Sophia. Sie bekommt sogar einen eigenen Zauberstab, "mit dem machst du aber keinen Unsinn", meint Röhm schmunzelnd. Er nimmt eine Papierkugel, die er von seiner Jackentasche unter einen Becher zaubern möchte. Dazu braucht er allerdings Unterstützung von Sophia. "Wenn du deinen Zauberstab ein bisschen nach vorne kippst, zauberst du die Papierkugel unter den Becher", erklärt er der Schülerin. Und tatsächlich – da ist die Papierkugel.

Schließlich darf Sophia sogar noch nach vorne und mit ihrem Zauberstab direkt auf den Becher tippen. Doch wo ist die Papierkugel? Statt ihr hat sich Sophia doch tatsächlich ein Überraschungsei hergezaubert. Und weil ihre Zauberkraft noch nicht ganz aufgebraucht ist, zaubert sie auch gleich noch eins für ihre Schwester Selina her.

Mit einem begeisterten Applaus und einer selbst gebastelten Karte, auf der alle Kinder unterschreiben, bedanken sich die Kinder bei Arnd Röhm für diesen besonderen Nachmittag in der Burgschule in Haiterbach.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Nagold

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading