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Haiterbach Stipendium ist für ihn ein Glücksfall

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Felix Gaiser erinnert sich gerne an seine Zeit in den USA als Austauschschüler.Foto: kw Foto: Schwarzwälder Bote

Seine Zeit in den USA ist zwar früher zu Ende gegangen als geplant, doch blickt Felix Gaiser zufrieden auf das, was er erleben durfte. Am Schluss wurde es zwar noch ein bisschen dank Corona aufregend, bevor der Haiterbacher Schüler die Heimreise antreten musste. Inzwischen ist er aber wieder wohlbehalten in seiner Heimat angekommen.

Haiterbach (kw). Dankbar ist der 15-Jährige vor allem seinem Paten, dem Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel, der ihn als Austauschschüler ausgewählt hatte.

"Ich bin auch froh über die Nachricht, dass Felix wieder gesund in Deutschland gelandet ist", sagt der Parlamentarische Staatssekretär, "denn während der Corona-Zeit ging es in den USA, wie wir alle wissen, schon etwas turbulent zu."

"Ich habe so viel Glück gehabt, in einer so tollen Gastfamilie leben zu dürfen", erzählt der junge Mann, der jetzt wieder die Schulbank in Altensteig drückt. Seine Gasteltern hatten ihm sogar die Millionen-Metropole New York gezeigt, wo die Vielfalt an Kultur, Gastronomie und Stadtleben immens ist.

"Das ist eine so schöne Stadt mit so vielen Gegensätzen, die mich total fasziniert hat", schwärmt Felix Gaiser immer noch.

"Wir haben Museen besucht, viele kulturelle Dinge erlebt und auch den Ground Zero, wo Terroristen vor über 18 Jahren das World Trade Center zerstört haben."

Felix Gaiser erlebte ebenso die Hauptstadt Washington und auch die größte Stadt im US-Bundesstaat Maryland, denn in Baltimore wohnte er einige Monate bei einer Gastfamilie. "Solche Großstädte sieht man bei uns gar nicht." Was ihn besonders beeindruckt hat, ist auch die Größe seiner Gastschule in Baltimore. An der Perry Hall High war er nämlich einer unter 2000 Schülern.

Corona, das war anfangs in den USA überhaupt kein Thema. Doch dann ging alles ganz schnell. Gerade mal eine Woche Zeit hatte er, um sich von seiner Gastfamilie, den Freunden und Mitschülern zu verabschieden. Denn plötzlich hatte der Präsident eine Flugsperre verhängt und er wurde nach Deutschland zurück beordert.

"Ich habe das natürlich sehr bedauert", räumt Felix Gaiser ein. Doch letztendlich habe er in der verkürzten Stipendiatszeit doch viel Zeit in Amerika verbringen und viel erleben dürfen.

Jetzt arbeitet er an der Friedrich-Boysen-Realschule, wo er sich schon wieder eingelebt hat, mit den neuen Eindrücken auf seine Mittlere Reife im nächsten Jahr hin, um danach das Wirtschaftsgymnasium in Nagold zu besuchen.

Außerdem freut sich der junge Mann auf den Besuch eines Freundes aus Baltimore in Deutschland. Der hat nämlich ein Stipendium in St. Petersburg erhalten und möchte für einige Tage dann auch Haiterbach kennenlernen. Felix Gaiser und seine Familie haben außerdem vor, im nächsten Jahr seine Gastfamilie in den USA zu besuchen.

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