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Haiterbach Schneller ins Netz

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Der Ausbau der modernen Glasfaser-Technologie soll Haiterbacher Bürgern und Gewerbetreibenden schnelles Internet verschaffen. Foto: Schwarzwälder Bote

Die Stadt Haiterbach treibt den Breitbandausbau auf Basis moderner und leistungsfähiger Glasfasertechnologie voran. Damit will man möglichst vielen Bürgern und Gewerbetreibenden einen schnellen Internetzugang ermöglichen.

Haiterbach. Wobei der Netzausbau in der Kuckucksstadt nicht überall im selben Tempo verläuft: Während in Oberschwandorf das Netz in den jetzt schon ausgebauten Bereichen bereits aktiv ist, wird in Beihingen zur Zeit noch kräftig gebaut. In der Kernstadt wurde ebenfalls der Ausbau begonnen. Für diese Bereiche war es der Stadt auch noch möglich, die betroffenen Bürger in Info-Veranstaltungen den Ausbau detailliert vorzustellen und mit allen am Ausbau beteiligten Partnern den Breitbandausbau zu erläutern. Dies war zwar auch für die weiteren Ausbaugebiete geplant, ist aktuell wegen der Corona-Pandemie aber nicht möglich.

Wenn es die Beschränkungen wieder zulassen, will man diese Veranstaltungen nachholen. Die Arbeiten sollen jedoch dennoch weiter gehen. Die Stadt hat die vom Ausbau betroffenen Hausbesitzer deshalb zusammen mit ihren Partnern, der Netze-BW für den Trassenausbau sowie der nswnetz für den Netzbetrieb, angeschrieben.

Der Ausbau erfolgt demnach in drei Phasen: Start ist mit dem Bau einer "Leerrohrinfrastruktur. Die flächendeckende Verlegung der sogenannten Telekommunikations-Leerrohre ist die Voraussetzung für den Glasfaserausbau. In diese wird zu einem späteren Zeitpunkt Glasfaser eingeblasen – und das ohne erneute Bauarbeiten in der Straße. Zuständig für die Verlegung dieser Infrastruktur ist die Netze BW GmbH, eine Tochter der EnBW AG.

Kooperationen sollen Kosten reduzieren

Nachdem der Bau der Leerrohrinfrastruktur abgeschlossen ist, wird in jedes Leerrohr ein Glasfaserkabel eingeblasen. Danach wird der zuständige Breitband-Netzbetreiber, in Bietergemeinschaft von Sparkassen-IT und brain4kom mit der Marke "nswnetz", das Glasfasernetz in Betrieb nehmen.

Durch die Kooperation mit der Netze BW und dem Landkreis Calw entstehen Synergien, die die Kosten für die Stadt, aber insbesondere für die Hauseigentümer reduzieren sollen.

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass Hausbesitzer während des laufenden Ausbaus den Hausanschluss an das Glasfasernetz vergünstigt erhalten, weil die Kosten hierfür viel niedriger ausfallen, wenn dieser Anschluss parallel zu den Arbeiten im öffentlichen Bereich hergestellt wird.

Die bisherigen Info-Veranstaltungen zum Glasfaserausbau in Haiterbach konzentrierten sich vornehmlich auf drei Fragen.

Muss ich nach Inbetriebnahme des Glasfasernetzes einen Vertrag mit dem Betreiber abschließen?

Nein, muss man nicht. Den Anschluss kann man aktuell nur verlegen lassen, muss diesen aber dann nicht nutzen. Man kann auch künftig den bisherigen Kommunikationsanbieter nutzen, kommt dann aber nicht in den Vorteil den leistungsfähigen Glasfasernetzes.

Kann ich über das Glasfasernetz meinen Anbieter frei wählen oder bin ich an die nswnetz gebunden?

Grundsätzlich sind Stadt und Landkreis verpflichtet, das Netz als Open-Access-Netz anzubieten, auf das sich jeder Kommunikationsanbieter einmieten kann. Hierzu muss er jedoch mit dem Netzbetreiber, der nswnetz, einen Vertrag abschließen und für die Netznutzung Gebühren bezahlen, genau wie dies aktuell auch beim Telekom-Netz der Fall ist. Aktuell gibt es hier niemanden, der schon im Gespräch ist

Kann ich über die nswnetz meine bisherige Technik wie mein Telefon weiter verwenden?

Am neuen Glasfaseranschluss wird eine von nswnetz vorkonfigurierte Fritzbox angeschlossen, welche man zum Vorzugspreis erwerben kann. An dieser Fritzbox kann man dann wie beim bisherigen Anbieter zum Beispiel über LAN-Kabel Telefon, EDV und Drucker direkt anschließen, oder aber die Geräte über WLan verbinden.

 Bei weiteren Fragen zum Netzausbau stehen die Netze-BW unter 0711/28946129 und bei Fragen zum Netzbetrieb an die nswnetz unter 07051/1579050 zur Verfügung.

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