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Haiterbach Rat ebnet Weg für Bebauung des Beihinger Schuon-Areals

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Im kommenden Jahr sollen die ersten Häuser im Beihinger Baugebiet "Wohnen an der Waldach" entstehen.Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder Bote

Haiterbach. "Was lange währt, wird endlich gut", erklärte der Haiterbacher Bürgermeister Andreas Hölzlberger. Und in der Tat: Mit seinem einstimmigen Satzungsbeschluss machte der Gemeinderat den Weg frei für die Bebauung des Beihinger Schuon-Areals. Im kommenden Jahr sollen dort im Rahmen der Innenentwicklung die ersten Häuser errichtet werden.

Bereits im März 2016 hatte eine Jury über die eingereichten Entwürfe zum "Wohnen an der Waldach" abgestimmt – und damals dachte man noch, im Jahr darauf mit dem Bau der ersten Häuser beginnen zu können. Auf der rund 1,5 Hektar großen Gewerbebrache soll unter dem Überbegriff "Wohnen und Arbeiten" eine attraktive Ortsmitte mit vorwiegend Ein- und Mehrfamilienhäusern entstehen.

Für Verzögerungen im Bebauungsplanverfahren sorgte jedoch vor allem das Thema Landschaftsschutzgebiet "Waldach- und Haiterbachtal". Erst, als mit einem reduzierten Baufeld eine Kompromisslösung gefunden wurde, die auch der Naturschutz mittragen konnte, war der Durchbruch erreicht.

"In der Innenentwicklung muss man dicke Bretter bohren", macht Bürgermeister Andreas Hölzlberger deutlich. Doch ist man im Rathaus froh, dem Ziel nun einen entscheidenden Schritt näher gekommen zu sein – zumal Entwicklung und Erschließung des Baugebiets "Wohnen an der Waldach" in das baden-württembergische Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum aufgenommen wurden und das Projekt aus dessen Fördertöpfen bezuschusst wird.

"Ich bin froh, dass wir jetzt einen Schritt weiter gekommen sind", zeigte sich Johann Pagitz als Fraktionssprecher der Freien Wähler erleichtert über den Satzungsbeschluss. Sein Fraktionskollege Gerhard Walz traute dem Frieden noch nicht so richtig und wollte wissen, ob "es jetzt keine Stolperfallen mehr gibt". Wie der Rathauschef erwiderte, sei man sich in der Verwaltung sicher, dass noch in diesem Monat der Notartermin läuft, damit alle Grundstücksfragen gelöst seien.

Ziel sei es anschließend, in der Julisitzung einen Beschluss des Gemeinderats über die Erschließungsplanung zu fassen, um "dann zeitnah in den Grundstücksverkauf einzusteigen". Die 19 Bauplätze stehen bereits im Eigentum der Stadt, und erklärtes Ziel ist es, in der Beihinger Ortsmitte zeitgemäße Angebote des zentralen Wohnens und Arbeitens zu realisieren. Im Zusammenspiel von dörflichem Charakter und renaturierter Waldach versprechen sich die Planer eine für den Ort einzigartige Identität und Adresse.

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