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Haiterbach Kreativer Start in die Sommerferien

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Die Jugendkunstschule, die Stadt Haiterbach, das Mehrgenerationenhaus, das Seniorenzentrum Emmaus und der Heimatverein Beihingen machen bei der Ferienwerkstatt gemeinsame Sache (von links): Bürgermeister Andreas Hölzlberger, Dorothee Müller, Regine Martin, Gerline Unger, Jasmin Bohnert und Anita-Maria Hardecker (beide Seniorenzentrum Emmaus). Foto: Müller Foto: Schwarzwälder Bote

Seit einem Jahrzehnt starten die Sommerferien für die Haiterbacher Kinder kreativ: Die elfte Auflage der Ferienwerkstatt am Beihinger Heimatmuseum ist ein "Best of" der Kunstworkshops der vergangenen zehn Jahre.

Haiterbach-Beihingen. Bis auf wenige Ausnahmen liegt die Teilnehmerzahl konstant bei 25 Anmeldungen, erklärt Dorothee Müller, die Leiterin der Jugendkunstschule Oberes Nagoldtal. Einige nehmen seit Beginn vor zehn Jahren jedes Jahr teil. Mittlerweile sei aus diesen Teilnehmern der ersten Stunde allerdings Teenager geworden, weiß Müller. Deswegen schauen auch diese als Jungbetreuer den Kindern beim Basteln über die Schulter.

Wobei Basteln der falsche Ausdruck ist: Regine Martin, Dozentin an der Jugendkunstschule und von Beginn an "das Gesicht der Ferienwerkstatt" überlegt sich jedes Jahr Workshops, die über das normale Basteln, wie es die Kinder von der Schule oder von Zuhause gewohnt sind, hinausgehen: Schweißen, Löten, Betonieren – die Techniken sind vielfältig. "Wir brauchen mehr als Klebstoff und Schere", sagt Martin und lacht. 2011 beispielsweise erschufen die Kinder große bunte Marterpfähle aus Holz – die Wiese am Heimatmuseum bietet schließlich genug Platz für solche Projekte. Bei der künstlerischen Betreuung wird Martin von Muriel Shah und Carola Meirose unterstützt.

"Die Kunstschule hat den Anspruch, den Kinder nichts vorzugeben, sondern ihnen genügend Zeit, Raum und Material zur Verfügung zu stellen, damit jedes Kind auf seine Art Kunst entwickeln kann", erklärt die Dozentin. Dass da zwischendurch auch mal getobt werden muss ist klar. Pausen für Fußball und Sportspiele seien wichtig. Schließlich biete das Gelände rund um das Heimatmuseum in Beihingen auch genug Platz und Gelegenheit der Kreativität – sowohl im musischen Bereich als auch im Sportlichen Bereich freien Lauf zu lassen. Die Waldach, die am Heimatmuseum vorbeifließt, zieht die Kinder auch jedes Mal an, erzählt Martin.

Begegnung mit Senioren ist ein wichtiger Bestandteil

An fünf Tagen, jeweils vormittags kreieren die Kinder und Jugendliche tolle Kunstwerke und erleben eine ereignisreiche Zeit mit Freunden und Gleichaltrigen. Gleichzeitig ist die Betreuung der Schüler auch zu Beginn der Ferien gesichert, weiß Bürgermeister Andreas Hölzlberger.

Die soziale Komponente, das Miteinander ist eine wichtige Säule der Ferienwerkstatt, erklärt Gerline Unger vom Mehrgenerationenhaus Haiterbach. Deswegen ist es bereits Tradition, dass die Ferienwerkstatt nicht nur Kinder und Jugendliche unterhalten soll, sondern auch Senioren ihren Spaß am Basteln und dem Miteinander haben sollen. An zwei Tagen kommen Senioren des Seniorenzentrums Emmaus zur Ferienwerkstatt hinzu. Erfahrungsgemäß blühen die Senioren bei dieser Begegnung auf, erzählt Anita-Maria Hardecker, Leiterin der Betreuungsabteilung im Seniorenzentrum. Das kreative Angebot sei dann so ausgelegt, dass alle – auch die mit Einschränkungen – teilnehmen können, erklärt Martin. Die Teilnehmer sollen dann – ob jung oder alt – sich gegenseitig helfen. "Ganz wichtig ist das, was dazwischen stattfindet, die Kommunikation, das Miteinander", findet die Dozentin. Manche Senioren würden auch einfach nur zuschauen und sich am Trubel rund um das Heimatmuseum erfreuen. "Diese Begegnungen sind das Besondere am Programm."

Kleine Ausstellung mit Elternbesuch zum Abschluss der Woche

Zum Abschluss der Workshopwoche bekommen die Ferienwerkstatt Teilnehmer dann nochmals Besuch: Für die Eltern wird zum Abschluss eine kleine Ausstellung organisiert mit den Werken, die in dieser Woche entstanden sind. Bei dieser Gelegenheit wird die Ferienwerkstatt gemeinsam bei Stockbrot und Snacks abgerundet.

Anmeldungen werden noch bis Freitag, 27. Juli, im Rathaus Haiterbach entgegen genommen. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Schüler, aber auch Kindergartenkinder sind willkommen. Start ist am Montag, 30. Juli um 8 Uhr. Das Ende ist an allen fünf Workshoptagen gegen 14 Uhr vorgesehen.

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