Der Vorstand mit (von links) dem Vorsitzenden Gerd Finger, Schriftführer Roland Balke, den Ausschussmitglieder Jannik Gaiser, Uwe Schwikowski und Wolfgang Caluser, Jugendleiter Dirk Hollung und dem zweiten Vorsitzenden Thomas Keck.Foto: Balke Foto: Schwarzwälder Bote

Hauptversammlung: VfR Beihingen hat trotz Ausfall der meisten Veranstaltungen viel bewegt / Dirk Hollung neuer Jugendleiter

Dirk Hollung ist neuer Jugendleiter des VfR Beihingen. Er wurde jetzt bei der Hauptversammlung des Vereins gewählt.

Haiterbach-Beihingen. Coronabedingt gab es seit der Hauptversammlung im Juli 2020 so gut wie keine Veranstaltungen, doch untätig war der Verein auch in dieser Zeit nicht, wie die beiden Vorstände Gerd Finger und Thomas Keck berichteten.

In den Lockdown-Zeiten nahm der VfR weniger Geld ein, hatte aber auch weniger Ausgaben Im Großen und Ganzen stehe der Verein finanziell ordentlich da, wie Thomas Keck anhand der Zahlen aufzeigte.

Gut für die Kasse waren die beiden Angebote "Rehessen to go" und "Schlachtplatte to go". Im vergangenen Sommer, als das VfR-Heim wieder öffnen durfte, gab es donnerstags einige "Schmankerl". Der Dank galt hier vor allem Chefkoch Günter Raisch und Tochter Stefanie.

Immer wieder ein Problem sei die Bewirtung des Sportheimes, da hier sehr oft der Ausschuss selber ran müsse. Bei Arbeitseinsätzen verhalte es sich ähnlich. Die Vereinsführung erhoffe sich mehr Unterstützung seitens der Mitglieder.

Der Verein hat verschiedene Anschaffungen getätigt. Unter anderem wurde die Spülküche mit einer neuen Spülmaschine komplettiert sowie die in die Jahre gekommene Kühlanlage erneuert. Ein Schnäppchen machte man mit dem sehr gut erhaltenen Rasenmäher.

Der Spielbetrieb startete im vergangenen August, doch nach nur zehn Spielen wurde die Saison Ende Oktober abgebrochen und später annulliert.

Mit dem neuen Coach Frank Wohlgemuth starteten die Jungs (nach dem Katastrophenjahr zuvor) ganz ordentlich in die Saison 2020/21. Immerhin holte man 13 Punkte und kassierte mit die wenigsten Treffer in der B2. Zum Glück befänden sich in den VfR-Reihen wieder einige Eigengewächse, die in der neuen Saison wieder in gewohnter Umgebung, also in der B1, spielen dürfen.

In der Jugend sei der VfR ganz gut aufgestellt. Ein Großteil der Trainermacht weiter. Gespielt wird weiter in der Spielgemeinschaft mit Haiterbach, Walddorf, Oberschwandorf.

Der Posten des dritten Vorsitzenden wird nicht mehr besetzt. Die vergangene zwei Jahre begleitete dieses Amt Wolfgang Stengle, der nach sechs Jahren im Ausschuss verabschiedet wurde.

Das Amt des Kassiers teilen sich weiter Gerd Finger und Thomas Keck, da sich auch an diesem Abend für diesen Posten niemand finden ließ.

Dirk Hollung wurde als neuer Jugendleiter gewählt. Er ist schon einige Jahre im Jugendbereich als Trainer tätig.

Nach 20 Jahren hängt Roland Balke, noch mal zwei Jahre als Schriftführer dran.

Im Ausschuss wurden Wolfgang Caluser, Uwe Schwikowski, Thomas Bross und Jannik Gaiser bestätigt. Darüber hinaus ließ sich kein weiteres Ausschussmitglied finden.

Der neue Jugendleiter Dirk Hollung stellte am Ende noch das geplante Bauprojekt Schuppen/Garage den Anwesenden vor. Da es einfach an Platz mangelt, haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, dieses Projekt anzugehen.

Die Kosten des neun auf fünf Meter großen Schuppens für Rasenmäher, Gerätschaften, Tische, Bänke, Trainingsgeräte, Dünger und anderes werden sich auf circa 35 000 Euro belaufen. Natürlich sei auch viel Eigenleistung der Mitglieder gefragt.

Anträge zur Unterstützung seien beim Sportverband und der Stadt Haiterbach gestellt. Baubeginn ist nicht vor Oktober/November.

Ortsvorsteher Eberhard Walz und die Mitglieder begrüßten diesen Schritt des Vereines. Überhaupt "geht und ging quasi immer was" beim VfR in Sachen Erweiterung oder Erneuerungen auf dem Vereinsgelände, meinte unter anderem Matthias Stöhr.

Was das kommende Jahr bringen wird – ob Theater, Vatertag, gar alle Fußballspiele und Turniere stattfinden können – könne in diesen Zeiten niemand voraussagen.

Auch das 75-jährige Jubiläum was in 2021 stattgefunden hätte, steht auf wackligen Beinen und könne daher noch nicht endgültig eingeplant werden.

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