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Haiterbach Feuerwehr stellt Weichen für Zukunft

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Ehrungen standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Gesamtwehr Haiterbach. Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Die Feuerwehr Haiterbach hatte vergangenes Jahr weniger Einsätze. Doch Ruhe gab es keine: Um vorbereitet zu sein, wurden viele Ernstfälle geübt und diverse strategische und strukturelle Veränderungen eingeleitet. Im Mittelpunkt der Hauptversammlung standen nun Ehrungen, Neueinstellungen und Beförderungen.

Haiterbach. Bei der Hauptversammlung der Haiterbacher Feuerwehr mit allen Abteilungen sprudelte es nur so vor Informationen und Neuigkeiten, die die Feuerwehr im vergangenen Jahr angestoßen hat und die Weichen für die Zukunft stellen. Zum einen wurde viel Zeit und Energie in den vorbeugenden Brandschutz investiert. Dies gilt für die zahlreichen Unternehmen im Industriegebiet wie auch für die Kindergartenkinder, die lernen, wie man in jedem Notfall einen Notruf unter 112 absetzt.

Die dezentralen Standorte der Feuerwehr haben sich einmal mehr als richtige Strategie für schnelle Hilfe bewährt. Mit 39 Einsätzen im Jahr 2019 waren die 143 aktiven Feuerwehrangehörigen weniger gefordert. Die meisten Einsätze waren technischen Hilfeleistungen.

2019 gab es im Vergleich weniger Brände

Erfreulich gering war die Anzahl an Bränden. "Wenn es aber dann doch einmal brennt, dann zeigt die Feuerwehr, wie es wirklich funktioniert", betonte Bürgermeister Andreas Hölzlberger. Beim Großbrand auf einem Hof in Beihingen war er gemeinsam mit Kommandant Renz als Erster an der Einsatzstelle. "Die Zeit bis zum Eintreffen der Feuerwehr war zwar sehr kurz, aber es fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Und die Hilflosigkeit war übermannend. Erst mit dem Eintreffen der Feuerwehr geht das Adrenalin zurück. Im Kampf gegen Feuer, aber auch bei Unfällen und jedem anderen Notfall, wünscht man sich eine bestmögliche Ausstattung der freiwilligen Helfer", sagte Hölzl­berger.

Zu den zahlreichen Veränderungen der Haiterbacher Feuerwehr gehört auch die Einführung der professionellen "FirePlan"-Software, die es der Feuerwehr künftig erleichtert, die Einsätze zu dokumentieren und die stetig wachsende Bürokratie, beispielsweise bei der Wartung und Pflege der Ausstattung, auf ein Minimum reduziert.

Zu den Neuerungen gehört auch die neue Schutzkleidung für Atemschutzträger. Moderne Schutzausrüstung für Menschen, die freiwillig ihr Leben in den Dienst der Gemeinde stellen. Das dies nicht selbstverständlich ist, daran erinnerte der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Klaus Ziegler.

Besonders stolz ist man auf die Jungendfeuerwehr, die im vergangenen Jahr gleich 14 neue Mitglieder gewann und mittlerweile 30 Jugendliche zählt. Das sei ein beeindruckender Beleg, wie attraktiv die Feuerwehr auch unter Jugendlichen ist.

Zum Abschluss überraschte Kommandant Volker Renz die Polizisten Manfred Balke und Günther Rothfuß mit einem persönlichen und herzlichen Dank. Die Polizisten sind beziehungsweise gehen im Laufe des Jahres in den Ruhestand. Darum bedankte Renz sich für die langjährige und vorbildliche Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und Polizei und wünschte im Namen aller Kameraden alles Gute für den Ruhestand.

Verpflichtungen

Ein Höhepunkt der Versammlung war die feierliche Verpflichtung gleich sechs neuer Mitglieder: Ruben Hoster, Alexander Waitz, Jan Krauß, Hannes Kaupp, Daniel Kienzle und Julian Keppler.

Ehrungen

Von den 143 aktiven Feuerwehrangehörigen wurden 28 befördert und zwölf für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement für die Gemeinschaft mit einem Ehrenkreuz in Bronze, Silber und Gold vom Land Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Das Ehrenkreuz in Gold für 40 Jahre im Dienst der Feuerwehr erhielten Heinz Schöttle, Karl Keppler und Uli Maintok. Eugen Niethammer aus der Abteilung Unterschwandorf und der Hans Luz aus der Abteilung Haiterbach wurden nach 47 beziehungsweise 45 Dienstjahren zu Ehrenmitgliedern der Feuerwehr ernannt.

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