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Haiterbach Feuerwehr evakuiert ganzes Stockwerk

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Die Evakuierung von Bewohnern aus der Seniorenwohnanlage Emmaus gehörte zum Übungsszenario. Foto: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Das Szenario der Hauptübung der Haiterbacher Feuerwehr war ein angenommener Brand im Zimmer eines Bewohners in der Seniorenwohnanlage Emmaus in Beihingen. Das Zusammenspiel der Feuerwehrleute mit dem Personal der Wohnanlage und dem DRK verlief reibungslos und zur vollsten Zufriedenheit von Gesamtkommandant Volker Renz.

Haiterbach-Beihingen. In den vergangenen Jahren wurde seitens der Feuerwehr Haiterbach gemeinsam mit der Seniorenanlage Emmaus viel Zeit und Arbeit in den vorbeugenden Brandschutz investiert. Dabei stand die Ausbildung und Sensibilisierung der Pflegekräfte im Vordergrund der umfangreichen Maßnahmen. Bei der jetzigen Übung in und um das Gebäude wurden die Schulungsziele großflächig in einer Hauptübung trainiert.

Bei dem angenommenen Zimmerbrand im ersten Obergeschoss der Wohnanlage waren 20 Personen betroffen, die meisten davon Statisten aus der Jugendfeuerwehr. Einige wenige Bewohner waren ebenfalls in die Übungssituation involviert. Die Feuerwehr hatte sich dazu entschlossen, das komplette Stockwerk zu evakuieren. Diese Aktion gestaltete sich reibungslos und ohne besondere Vorkommnisse.

Die zu evakuierenden Personen wurden mittels der in jedem Bewohnerzimmer vorhandenen Rettungsmatratzen unter Mithilfe der Pflegekräfte aus ihren Zimmern befreit, anhand der Bewohnerlisten auf Vollzähligkeit überprüft und zum naheliegenden Gemeindehaus gebracht. Dort hatte die DRK-Bereitschaft Haiterbach/Egenhausen die Mammutaufgabe übernommen, diese hohe Zahl an evakuierten Personen zu versorgen.

Eine zusätzliche Schwierigkeit war dabei, die teils unter Ängsten und Fluchtgedanken leidenden Bewohner der Seniorenanlage für die Zeitdauer der Evakuierung gut zu betreuen und zu beruhigen.

Währenddessen wurden im Gebäude die Treppenhäuser belüftet und mittels Überdruck für Rauchfreiheit in den Fluchttreppenhäusern gesorgt. Die Brandbekämpfung erfolgte, so Volker Renz, auf klassische Weise. Der Brandraum wurde gegenüber dem Flur gesichert, die Tür zum brennenden Zimmer blieb geschlossen und die Stockwerke darunter und darüber wurden kontrolliert. Durch diese Maßnahmen blieb der angenommene Brand und Rauchschaden auf das brennende Zimmer beschränkt.

Der Einsatz von Drehleiterfahrzeugen war bei diesem Übungs-Szenario nicht erforderlich, da die Evakuierungsaktion über die Treppenhäuser abgelaufen ist.

Aus Sicht des Gesamtkommandanten Renz war diese Übung, bei der zum ersten Mal ein ganzes Stockwerk als Vorsichtsmaßnahme evakuiert wurde, sehr lehrreich. Sie diene dazu, so Renz, die Einsatzplanung der Haiterbacher Wehren zu überarbeiten. Mit Ausnahme von Unterschwandorf, waren sämtliche Abteilungen der Feuerwehr Haiterbach an der Übung involviert.

Mehr als 100 Einsatzkräfte seitens der Feuerwehr und des DRK Bereitschaft Haiterbach/Egenhausen waren an der Übung beteiligt.

Die Kooperation mit dem Seniorenzentrum funktionierte einwandfrei. Die Wasserentnahme an der Waldach wurde dabei ebenfalls trainiert. Vorbereitet wurde die Übung von Wolfgang Braun und Hans Luz.

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