Hell, freundlich und durch geöffnete Decke höher als zuvor: Blick in den sanierten Saal der Alten Festhalle.Foto: Katzmaier Foto: Schwarzwälder Bote

Sanierung: Vereinsvertreter und Gemeinderäte machen sich Bild vom aktuellen Stand der Arbeiten

Sanierung und Anbau der Festhalle in Haiterbach schreiten voran. Die Übergabe soll zum Jahresende erfolgen. Einen Einblick in die Räumlichkeiten bot jetzt eine Begehung im Rahmen der jüngsten Sitzung des Technischen- und Sanierungsausschusses des Gemeinderats.

Haiterbach. Nicht nur den Mitgliedern des Technischen Ausschusses war die Besichtigung des Baufortschrittes bei der Sanierung der Festhalle vorbehalten, auch Vertreter der örtlichen Vereine hatte die Stadtverwaltung dazu eingeladen. Die Vereine waren als künftige Nutzer im Vorfeld in die Konzeption des Projektes einbezogen worden. Jetzt hieß es nur noch schauen. "Es gibt nichts mehr zu Entscheiden, wir sind auf der Zielgeraden", sagte Planer Fritz Kempf, der zuvor den interessierten Gästen die sanierte und mit einem Anbau vergrößerte Festhalle vorgestellt hatte.

Den Besuchern schien zu gefallen, was sie an diesem Abend sahen. Und die Vorfreude auf die Nutzung nach einer rund zweijährigen Bauphase ist groß. So unter anderem bei der TSV-Vorsitzenden Christine Renz, die zusammen mit ihrem Mann Volker, Gesamtkommandant der Haiterbacher Feuerwehr, diese Gelegenheit nutzte.

Volker Renz gefiel unter anderem die geöffnete Decke in der bisherigen Festhalle. Dadurch gewinnt der Raum deutlich an Höhe. Das hat nicht nur eine optische Auswirkung, auch die Akustik verbessere sich dadurch, erklärte Kempf.

In der alten Halle verbindet sich der Charme des historischen Bauwerks mit einem Schuss Moderne. Letzteres dürfte vor allem der hellen Farbgestaltung, mit viel Weiß, dunkelgrünen Balken und roten Linien geschuldet sein. Darüber hinaus wirkt auch die moderne LED-Beleuchtung.

Dieser moderne Anteil der Gestaltung lässt somit keine große optische Hürde entstehen, wenn man vom historischen Teil in den neuen Anbau oder zurück wechselt.

Stichwort Akustik: Das war in der Nutzung der Halle früher ein leidiges Thema, da Anwohner über Lärm klagten. Durch eine neue Lüftungsanlage sei eine Ursache – geöffnete Fenster – ausgeschaltet, so Kempf. Verbessert, da verbreitert, wurde auch die Bühne, die eine der letzten Arbeiten im alten Teil darstellen. Unverhofft konnte aus einem Problem mit alten Balken ein Gewinn werden: So wurde unter der Bühne kurzentschlossen Lagerraum für 38 Tische geschaffen.

Im Anbau der Festhalle wird nun die Küche gefliest. Neben dem Verpflegungsbereich beinhaltet der Anbau hauptsächlich den Eingangsbereich mit Foyer.

Die Kosten für Sanierung und Anbau werden laut Kempf und Bauamtsleiter Werner Braun bei rund vier Millionen Euro liegen.

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