In Haiterbach gab es Einsprüche gegen das Wahlergebnis (Symbolbild) Foto: Kienzle

Mehrere Personen haben EInspruch eingelegt. Landratsamt prüft Vorwürfe.

Haiterbach - Die Kommunalwahlen in Haiterbach haben ein Nachspiel. So sind Einsprüche gegen das Wahlergebnis der Gemeinderatswahl eingegangen, wie die Stadtverwaltung bestätigte.

Die offiziellen Informationen sind überschaubar. In Haiterbach hatte in diesen Tagen das Gerücht die Runde gemacht, wonach es einen Einspruch gegen das Ergebnis der Gemeinderatswahl geben soll. Der Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, Hauptamtsleiter Benjamin Finis, war gestern nicht im Rathaus zu erreichen. Bürgermeister Andreas Hölzlberger bestätigte aber auf Anfrage des Schwarzwälder Boten, das fristgerecht Einsprüche eingegangen seien. Die Frist lief eine Woche lang nach Veröffentlichung des Ergebnisses im Haiterbacher Amtsblatt. Die Kommunalwahlen selbst fanden zusammen mit der Europawahl am Sonntag, 26. Mai, statt.

Weiter Details zu den Einsprüchen wollte Hölzlberger nicht mitteilen. Die Sache liege jetzt bei der Kommunalaufsicht des Landratsamtes, das nun mit der Prüfung beschäftigt sei. Hölzlberger geht davon aus, dass man um den 7. Juli herum eine Rückmeldung des Landratsamtes erhalten werde. Die konstituierende Sitzung des Gemeinderats ist – wenn alles planmäßig läuft – für Ende Juli vorgesehen.

Dem Vernehmen nach sollen die Einsprüche aus den Reihen der Freien Wähler eingebracht worden sein. Eine schriftliche Anfrage bei Fraktionssprecher Johann Pagitz blieb bis Redaktionsschluss unbeantwortet. Otto Roller, der einen Sitz im neuen Gremium verpasst hatte, machte deutlich, dass er "mit der Sache nichts mehr zu tun haben" wolle.