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Haiterbach Ein Menü für Finken und Meisen

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Kerstin Hafner-Bross zeigt die mit selbst gemachtem Vogelfutter befüllten Zapfen. Foto: Zabota Foto: Schwarzwälder Bote

Haiterbach. Im Rahmen eines Werkstattprojekts des Mehrgenerationenhauses in Haiterbach haben Kinder in der Schulküche der Burgschule ein leckeres Menü für Vögel zubereitet.

Man nehme eine Orange, halbiere sie, entferne mit einen Löffel schön sauber das Fruchtfleisch und genieße es. So. Nun hat man schon mal ein Behältnis, in das später das Vogelfutter reinkommt. Schritt für Schritt haben etwa zehn Kinder im Grundschulalter gelernt, wie man Vogelfutter selbst zubereiten kann. Das Mehrgenerationenhaus Haiterbach ist diesmal seiner Intention als Kreativtreff nachgekommen und hat zu diesem Werkstattprojekt in die Schulküche der Burgschule eingeladen.

Die Orangenhälfte hatte man also schon, zum Befüllen gab es außerdem Tannenzapfen und Tassen. Auf der Materialliste stand noch Bindfaden zum Befestigen an einem Ast. Das Wichtigste ist jedoch die Füllung selbst. Man nehme hierzu eine handelsübliche Winterfuttermischung (unter anderem mit Weizen, Sonnenblumenkernen, Hirse, Hafer) für Körnerfresser wie Finken, Kleiber, Meisen und andere Singvögel. Die besorge man im Baumarkt und rühre sie in einem großen Topf auf kleiner Flamme mit Pflanzenfett zusammen. Diese dickflüssige, warme Masse kommt dann in die Zapfen, die Tassen und die Orangenhälften. Das ist nicht ganz so einfach. Aber unter Anleitung des Projektteams, bestehend aus Kerstin Hafner-Bross, Tabea Peters und Waltraut Krob, haben die Kinder auch das prima hingekriegt.

Der Sinn der Sache ist ja auch, die handwerklichen Fähigkeiten der Kinder zu fördern. Kinder jeden Alters und gleich welcher Herkunft sollen gemeinsam etwas Schaffen, auch Bohren, Bauen, Sägen und Töpfern, erläutert Tabea Peters. Nistkästen standen bereits auf dem Programm, jetzt also passend dazu das Vogelfutter. Die Aktion wird von der Fernsehlotterie finanziell unterstützt, die so pädagogische und kreative Angebote für Kinder und Jugendliche unterstützen will.

Für Vogelexperten ist die Winterfütterung, selbst bei warmer Witterung, eine gute Idee, Kinder durch das Beobachten der Futtergäste an den Naturschutz heranzuführen. Wenn alle Behälter, Orangenhälften, Zapfen und Tassen fertig und abgekühlt sind, können sie die Kinder aufhängen. Im Garten, auf dem Balkon oder einfach an selbstgewählten Büschen und Bäumen.

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