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Haiterbach Digitaler Funk bringt viel Arbeit

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Daniel Maintok, Volker Renz und Chris Backhaus (von links) haben viel Arbeit bei der Vorbereitung der Digitalfunkstandorte in den Feuerwehrgerätehäusern. Foto: Stadt Haiterbach Foto: Schwarzwälder Bote

Die Feuerwehr ist nicht nur im Notfall gefordert, manches läuft auch hinter den Kulissen und ist dennoch arbeits- und zeitintensiv. So beschäftigen sich die Haiterbacher Brandbekämpfer momentan mit der Umstellung auf Digitalfunk.

Haiterbach. (kaz/pm). Die Umstellung auf Digitalfunk soll zügig vorangehen. Daher habe die Gesamtwehr Haiterbach eine schlagkräftige Arbeitsgruppe für die notwendigen Vorbereitungen ins Leben gerufen, erklärt Bürgermeister Andreas Hölzlberger. Neben Kommandant Volker Renz seien mit Chris Backhaus und Daniel Maintok zwei junge Spezialisten auf dem Gebiet der Elektrotechnik mit von der Partie. "Die Feuerwehr Haiterbach dürfte mit eine der ersten im Landkreis sein, die sich intensiv mit der Materie und der Umsetzung beschäftigt", sagt Hölzlberger.

Insgesamt werde die Umstellung voraussichtlich 75 000 Euro kosten. Ein Zuschussantrag läuft derzeit. Neue Funkgeräte seien in allen Fahrzeugen notwendig. Ferner würden alle Feuerwehrgerätehäuser mit Digitalfunk ausgestattet. Dabei gehe es um vier Stationen. Die Umsetzung soll laut Hölzlberger gesplittet über drei Jahre hinweg laufen. Bis zum komplett vollzogenen Wechsel auf den neuen digitalen Funk werde es dann einen Parallelbetrieb geben.

Aktuell würden die Voraussetzungen geschaffen, um die einzelnen Funkstandorte genehmigt zu bekommen. "Es werden zunächst die beiden Feuerwehrhäuser in Haiterbach und Oberschwandorf, die bisher schon über ein 4-m-Gerät verfügen, umgerüstet. Ferner die Führungsfahrzeuge für die Einsatzleitung. Die beiden Feuerwehrgerätehäuser Beihingen und Unterschwandorf werden ebenfalls ausgerüstet. Dort sind bislang keine 4-m-Funkgeräte stationiert", erklärt der Bürgermeister

Das Prozedere, um die Digitalfunkstellen in den Gerätehäusern anzumelden, sei kompliziert. Es müssten zahlreiche Daten erhoben werden und Formblätter ausgefüllt werden. Nur so seien die Anträge auf Freigabe und Freischaltung des einzelnen Funkstandorts möglich stellen.

"Das Ganze ist eine Herkulesaufgabe mit einem riesigen Verwaltungsaufwand für die Feuerwehr", sagt Hölzlberger. Die Feuerwehr sei heute im Grunde wie ein Unternehmen unterwegs, so der Rathauschef. Im Verlauf der vergangenen 15 bis 20 Jahre habe sich hier vieles verändert.

Die Umstellung auf Digitalfunk selbst begrüßt Hölzlberger. Im Grunde sollte diese schon seit 13 Jahren erfolgt sein. Zuerst wurde bei der Polizei umgestellt.

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