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Haiterbach Brückenbauwird wohldeutlich teurer

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Derzeit läuft der zweite Bauabschnitt der Waldach-Renaturierung in Beihingen. Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder Bote

Die Waldach soll bekanntlich auch in Beihingen wieder naturnah und erlebbar werden. Zudem ist eine Verbesserung des Hochwasserschutzes geplant. Das lassen sich die Stadt Haiterbach und das Land eine Menge Geld kosten.

Haiterbach. Der Haiterbacher Gemeinderat stimmte jetzt in der Kuckuckshalle einmütig der Vergabe für die Arbeiten des dritten Bauabschnitts der Gewässerrenaturierung zu. Dieser letzte Abschnitt umfasst vor allem die Straßenbrücke beim Backhaus sowie den Fußgängersteg im Bereich des Seniorenheims Emmaus.

Die Vergabe erfolgte zur Angebotssumme von knapp 1,2 Millionen Euro an die Firma Hirschberger und Kusterer aus Bad Liebenzell, von der auch bereits die ersten beiden Bauabschnitte ausgeführt wurden und werden. Mit Blick auf die regelmäßigen Jour Fix an der Waldach betonte Rita Frey (Freie Wähler): "Das ist eine richtig gute Firma, mit der man sehr gut zusammenarbeiten kann".

Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings auch: Während die bisherigen Renaturierungsmaßnahmen mit einem sehr hohen Zuschuss von 85 Prozent der Baukosten finanziell gefördert wurden, enthalte der dritte Bauabschnitt viele Elemente, die nicht förderfähig seien, wie Bürgermeister Andreas Hölzlberger anmerkte.

Zudem müsse mit einer Kostensteigerung gegenüber den ursprünglich angesetzten Kosten gerechnet werden, was unter anderem durch höhere Baukosten im Brückenbau sowie erhöhte Anforderungen an die Behelfsbrücke begründet sei.

Planer Markus Heberle rief in seinem Vortrag in Erinnerung, dass die Stadt den Bereich des früheren Schuon-Areals mit 1,5 Hektar erworben hat, um hier Wohn- und Gewerbeflächen zu entwickeln. Die Realisierung setze allerdings wasserwirtschaftliche und ökologische Maßnahmen voraus, die jetzt mit der Waldach-Renaturierung erfüllt werden. Gleichzeitig wird der Hochwasserschutz verbessert.

Im dritten Bauabschnitt, der im Juni starten soll, steht vor allem die Straßenbrücke über die Walddach in der Ortsmitte im Fokus. Ende Mai 2021 rechnet man mit einer Fertigstellung, wobei die Behelfsumfahrt während der einjährigen Bauzeit mit Ampelverkehr erfolgt.

In der Beratung sprach Johann Pagitz, Fraktionssprecher der Freien Wähler ,von einer "sehr wichtigen Maßnahme". Er wollte wissen, ob die Bauarbeiten im dritten Bauabschnitt den Fortgang des geplanten Wohngebiets auf dem Schuon-Areal tangiere. "Es wäre sehr wichtig, parallel die Bauplätze voranzutreiben", machte Pagitz deutlich. Wie Markus Heberle erwiderte, sei auch während der Bauzeit eine "problemlose Erschließung möglich".

Ihre Redaktion vor Ort Nagold

Heiko Hofmann

Fax: 07452 837333

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