Die Miete für die Haiterbacher Festhalle wird nach der Erhöhung im Januar 2025 zum Januar 2027 erneut um bis zu 300 Euro erhöht. Beim Bürgersaal Unterschwandorf wartet man noch zu.
„Die Haiterbacher Festhalle ist ein beliebter Ort für Hochzeiten und sonstige Feiern“, heißt es einleitend in der Sitzungsunterlage der jüngsten Gemeinderatssitzung. Die sanierte, gut ausgestattete Halle sei im Vergleich zu anderen Hochzeitslokalitäten vergleichsweise günstig, hielt Hauptamtsleiterin Birgit Burkhardt fest.
Die Gebühren für die Vermietung der Festhalle wurden zuletzt im Januar 2025 erhöht. Seinerzeit für die Festhalle mit Bühne von 700 auf 900 Euro, für die Festhalle ohne Bühne von 600 auf 800 Euro.
Beitrag zur Konsolidierung des Haushalts
Der Vorschlag zur erneuten Erhöhung ist auch durch die finanzielle Situation befördert. Als Beitrag zur Konsolidierung des städtischen Haushalts und vor dem Hintergrund der vergleichsweise geringen Miete schlage die Verwaltung vor, die Miete der Festhalle für private Feiern zum 1. Januar 2027 anzupassen sowie differenziertere und höhere Kostenersätze (Beamer/Leinwand; Musikanlage) einzuführen. In diesem Zusammenhang seien auch die Reinigungskosten geprüft worden.
Der Gemeinderat folgte in seinem Beschluss einer Erhöhung der Grundmiete für die Festhalle mit Bühne von 900 Euro auf 1200 Euro, für die Festhalle ohne Bühne von 800 Euro auf 1000 Euro.
Damit verbunden sind neue Kostenersätze Technik bei gleichzeitigem Wegfall einer Pauschale in Höhe von 50 Euro für „Überlassung sämtlicher Betriebsvorrichtungen“. Für Beamer und Leinwand werden 80 Euro berechnet, für die Musikanlage mit Mikrofonen 100 Euro.
Reinigung kostet 200 Euro
Bei der Reinigung wird bisher bei der Nutzung der gesamten Festhalle 200 Euro netto bei der Miete angerechnet. Dies sei kostendeckend und werde von einer externen Reinigungsfirma für 193 Euro erbracht.
Mitte März lagen bei der Verwaltung an privaten Veranstaltungen (Hochzeiten) drei feste Buchungen vor. Ursprünglich wollte die Stadtverwaltung die Erhöhung auch für diese Buchungen anwenden. Hier setzte sich Patrick Walz (UBL) dafür ein, dass die Preise zum Zeitpunkt der Buchung gelten sollen.
Ursprünglich war auch vorgesehen, gleich die Miete für den (noch nicht gebauten) Bürgersaal in Unterschwandorf festzulegen. Die Stadtverwaltung hatte vorgeschlagen, die Miete hierfür analog der Miete für den Bürgersaal in der Zehntscheuer und dem Bürgersaal im Bürgerhaus Oberschwandorf anzusetzen (Miete: 200 Euro, Kaution: 300 Euro).
Schon Interesse am Bürgersaal Unterschwandorf
Julian Däuble (CDU) schlug vor, Unterschwandorf rauszunehmen, bis man die Medienausstattung kenne, was auch Markus Häußler (UBL) begrüßte. Man müsse aber rechtzeitig vorbereitet sein, weil eine erste Firma den Saal schon im Dezember buchen wolle, so Häußler
Jetzt schon zu vermieten, erschien Mathias Kaupp (CDU) zu früh: „Jetzt bauen wir erst mal.“ Er bezweifle, dass man im Dezember wirklich fertig sei.