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Haiterbach Anbau soll alte Viehwaage beherbergen

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Der Beihinger Heimat- und Geschichtsverein hat seinen Vorstand neu gewählt. Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder Bote

"Wir haben eine tolle Truppe", machte Heinz Urbschat nach den Wahlen beim Beihinger Heimat- und Geschichtsverein deutlich. So konnten bei der Hauptversammlung im Schuppen des Heimatmuseums alle Positionen besetzt werden.

Haiterbach-Beihingen. Bereits seit der Gründung des rührigen Vereins vor 25 Jahren steht Heinz Urbschat an dessen Spitze – und auch jetzt war weit und breit kein Nachfolger in Sicht. "Ich mache es noch mal zwei Jahre", erklärte der Vorsitzende vor diesem Hintergrund, was sofort mit einem einstimmigen Wahlergebnis quittiert wurde.

Das Amt des zweiten Vorsitzenden teilen sich künftig die Eheleute Dieter und Monika Rinderknecht, während Heide Neumann als Kassiererin und Jutta Franz als Schriftführerin in ihren Ämtern bestätigt wurden. Die Kür der Ausschussmitglieder fiel auf Willi Kußmaul, Siegfried Brenner, Ewald Schiller, Heide Müller, Horst Hölzle, Klaus Schwikowski, Michael Stenzel, Michael Stanger und Thomas Burkhardt.

Mit Blick auf die Gründung des Heimat- und Geschichtsvereins vor 25 Jahren hatte Heinz Urbschat zuvor an die Gründe erinnert, warum man das Heimatmuseum betreibt. Im kleinen aber feinen Beihinger Bauernmuseum sollen vor allem die harten Umstände der Arbeits- und Lebenswelt in einem eher ärmlichen Dorf vor rund 100 Jahren abgebildet werden.

Dazu dienen die regelmäßigen Aktionstage, die nach wie vor sehr gut angenommen werden. Da wird dann altes Handwerk präsentiert, doch auch das Kinderangebot hat sich gut etabliert. Die guten Besucherzahlen zeigen, dass das Konzept aufgeht. Wie der Vorsitzende anmerkte, müssen die Aktionstage aber immer auch gut vorbereitet werden.

Das Hauptaugenmerk galt in diesem Jahr allerdings dem Vereinsjubiläum zum 25-jährigen Bestehen. Und so gab es viel Lob für den gelungenen Festabend mit seinem abwechslungsreichen Programm in der Beihinger Turnhalle. Das positive Feedback mache zwar Mut, doch weiß der Vorsitzende, dass auch in Zukunft ein großer Einsatz nötig ist.

Wie aus dem Bericht von Kassiererin Heide Neumann deutlich wurde, hatte der Verein im vergangenen Jahr erneut gut gewirtschaftet und verfügt über ein gutes finanzielles Polster. Das ist aber auch gut so, denn es stehen in nächster Zeit einige größere Projekte an. "Wir haben noch einiges vor", erklärte Heinz Urbschat mit Blick auf den geplanten Anbau am bestehenden Schuppen, in dem unter anderem die alte Beihinger Viehwaage künftig ihren Platz finden soll.

Für Bürgermeister Andreas Hölzlberger ist der Heimat- und Geschichtsverein ein "ganz besonderer Verein", weil er sich den Erhalt des Museumsgebäudes auf die Fahnen geschrieben hat. Und so könne man in Beihingen wirklich stolz auf das sein, was in den vergangenen 25 Jahren geschaffen wurde. So bezeichnete der Rathauschef das Heimatmuseum und die Aktionstage des Vereins als Bereicherung für die Gesamtstadt.

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