Große Freude bei der Übergabe des neuen Bewegungsspielfelds auf dem Grosselfinger Schulgelände (von links): Gerhard Frommer, Lothar Sulzer, Friedbert Dieringer, Annika Schäfer, Patricia Nitsch, Hubert Bosch, Sabine Ostertag und Jasmin Gillmann Foto: Sabine Hegele

Bei der Grosselfinger Hainburgschule wurde ein neues Bewegungsspielfeld eingeweiht. Die ganze Gemeinde freut sich darüber.

Zu etwa je einem Drittel haben die Gemeinde Grosselfingen, der Förderverein Hainburgschule/Kindergarten Grosselfingen sowie die Reinhold-Beitlich-Stiftung den Bau eines neuen Bewegungsspielfelds an der örtlichen Grundschule ermöglicht. In der Summe wurden dafür rund 20 000 Euro in die Hand genommen.

 

Nun wurde das Areal offiziell übergeben: Die Buben und Mädchen haben den kleinen Bewegungsparcours aber längst für sich entdeckt und helle Freude daran.​

Bürgermeister Friedbert Dieringer gab bei der Übergabe seiner Freude darüber Ausdruck, welch tolles Schulgelände das kleine Grosselfingen zu bieten habe – jetzt noch ergänzt um eine weitere Attraktion für eine aktive Pausengestaltung. Die 20 000 Euro dafür sah er bestens angelegt, zumal Spielgeräte von wirklich „guter Qualität“ installiert worden seien, vom TÜV geprüft und abgenommen.

Hochwertig Geräte wurden aufgestellt. Foto: Sabine Hegele

Seinen Dank richtete der Rathauschef zum einen an die Schulleitung und den Schulförderverein, zum anderen aber auch an Gerhard Frommer, Sportlehrer im Ruhestand. Auf dessen Initiative ging das Anlegen des Bewegungsspielfelds zurück. Sein Kontakt zu Hubert Bosch wiederum, Vorstandsmitglied der Reinhold-Beitlich-Stiftung, sorgte dafür, dass sich die Stiftung an den Investitionskosten beteiligte.

Dank zollte der Bürgermeister auch dem Landschaftsbauer Lothar Sulzer, der vor Ort mit vollem Körpereinsatz und großem Gerät im Einsatz war, um die Bewegungselemente standsicher zu montieren.

Engagiert eingebracht hatte sich auch die Elternschaft, wofür die Schulleiterin Patricia Nitsch dankte – und all jenen, die an der Realisierung des Projekts beteiligt waren: „Ich bin stolz auf die Schule, auf die Gemeinde und auf die Eltern.“ Nitsch sie zeigte sich sehr erfreut, dass die kleine, „heimelige“ Hainburgschule mit derzeit 72 Schülerinnen und Schülern gut ausgestattet dastehe.

Auch optisch ist das Gelände ansprechend gestaltet. Foto: Sabine Hegele

Bürgermeister Dieringer bestätigte: „In Grosselfingen passt alles zusammen“, und die Gemeinde sei auch „altersstrukturell gesund gewachsen“, sagte er nicht ohne Stolz.

Stolz gab sich auch Gerhard Frommer, vor allem mit Blick auf erfolgreiche Sportlerinnen wie die Siebenkämpferin und WM-Fünfte Sandrina Sprengel oder die international erfolgreiche Radrennfahrerin Ronja Eibl, die beide in Grosselfingen ihre Wurzeln haben. Ob Tennis oder Inklusion in Sachen Fußball – „der Ort Grosselfingen, seine Vereine leben, sind stabil gewachsen“.

Eine wichtige Voraussetzung dafür: Es müsse dem Nachwuchs schon im Kindesalter ermöglicht werden, sich bewegen zu können – so wie er es jetzt auf dem neuen Bewegungsspielfeld tun kann.