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Haigerloch Zwei Tage mit unterschiedlichen Gesichtern

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Gut gezielt ist halb getroffen: Diese Devise galt für die Schützen bei den beiden Bogenturnieren am Wochenende am Stettener Weinberg. Hinten links: Organisator Martin Roller Foto: Kost Foto: Schwarzwälder Bote

Haigerloch-Stetten. Das Stettener Schützenhaus und vor allem das hügelige und waldige Gelände drumherum wurde am Samstag und Sonntag zur Pilgerstätte für Bogenschützen aus ganz Süddeutschland. Auf dem mit 28 Zielen ausgestatteten 3D-Parcous trugen am Samstag zunächst die eher sportlich ambitionierten Schützen und Schützinnen die süddeutschen Regionalmeisterschaften des Deutschen Feldbogenverbandes (DFBV) aus und am Sonntag trafen sich Hobby-Schützen zum vierten Weinbergturnier.

Wobei der Wettbewerb am Samstag gehörig unter den schlechten Wetterbedingungen litt, wie Turnierleiter und Parcoursbetreiber Martin Roller vom Bogenlädle Starzach einräumte. Angesichts des fast den ganzen Tag andauernden Regens waren statt 150 Bogenschützen nur 120 nach Stetten gekommen. Diese hatte dann mit widrigen Bedingungen wie schlechter Sicht und schlüpfrigem Untergrund zu kämpfen.

"Trotz des Wetters wurden aber richtig gute Ergebnisse geschossen", konstatierte Martin Roller. Geschossen wurde in den Altersklassen Schüler, Jugend, junge Erwachsene, Erwachsene und Senioren. Gemeinsam mit dem Bogenspartenleiter des DFBV, Jürgen Bauer, nahm Roller als Leiter der Region Süd am Abend im Stettener Schützenhaus die Siegerehrung vor.

Als sich am Sonntag die Frühnebel gelichtet hatten, war den rund 150 Hobbyschützen beim inzwischen vierten Weinbergturnier dann deutlich bessere Bedingungen beschert. Auch sie kamen aus einem großen Einzugsgebiet, das vom Stuttgarter Raum über den Schwarzwald bis ins Bodenseegebiet und ins schwäbische Oberland reichte. Sie starteten in Gruppen und waren in der Regel zwischen drei und vier Stunden unterwegs, um alle 28 "Schießbahnen" zu durchlaufen. Bogenschützen, die noch nie bei einem Weinbergturnier in Stetten dabei war, lobten den Parcours und fanden ihn äußerst anspruchsvoll. "Eine echte Herausforderung", meinte zum Beispiel ein Schütze aus Boll bei Oberndorf. Auch beim Weinbergturnier gab es am Sonntagabend so wie tags zuvor eine Siegerehrung im Schützenhaus. Das übrigens war an beiden Tagen vom örtlichen Schützenverein bestens bewirtet, er bot sogar warme Mahlzeiten an.

So endeten zwei Turniertage, die trotz des unwirtlichen Wetters am Samstag aus Martin Rollers Sicht positiv verlaufen sind. Seit es den von ihm und seiner Ehefrau Elli konzipierten und vor vier Jahren aufgebauten 3D-Bogenschießparcours am Stettener Weinberg gibt, hat er sich einen guten Ruf in der Region erarbeitet. "Wir hatten schon im Februar 40 Anmeldungen für das Weinbergturnier, ohne groß dafür Werbung zu machen", meint Roller. Auch übers Jahr verteilt frequentieren laut ihm ein paar hundert Schützen die Anlage. Die Zusammenarbeit mit dem Schützenverein Stetten läuft ebenso reibungslos.

Weil alles so gut funktioniert, freut sich Martin Roller deshalb ganz besonders, dass der Stettener Ortschaftsrat den 2019 auslaufenden Pachtvertrag für das Gelände um drei Jahre verlängert hat. Somit darf er weiter von seinem großen Ziel träumen: Das heißt, eines Tages auf dem Gelände Deutsche Meisterschaften für Feldbogenschützen auszurichten. Roller: "Der Platz dafür würde reichen."

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