Mitarbeiter und Geschäftsführung der Owinger Firma Borgware und die am Bau beteiligten Handwerker freuten sich gleichermaßen über den schnellen Abschluss der Bauarbeiten zur Aufstockung des Borgware-Geschäftsgebäudes. Foto: Kost Foto: Schwarzwälder Bote

Wirtschaft: Owinger Firma Borgware sattelt auf Geschäftsgebäude ein Stockwerk drauf

Nach starkem Wachstum im Geschäftsjahr 2019 hat die Owinger IT- und Software-Firma Borgware ihr Geschäftsgebäude an der Hauptstraße um eine Etage erhöht. Am Mittwochabend war Richtfest.

Haigerloch-Owingen. Geradezu rasend schnell ging das Draufsatteln eines kompletten Stockwerkes auf das in den 70er Jahren entstandene Firmengebäude. Zunächst wurde am 2. September damit begonnen, das alte Satteldach abzubrechen, dies dauerte eine Woche. Das zuvor in drei Wochen in der Zimmerei montierte Vollgeschoss mit optisch ansprechender Holzfassade war dann binnen eines Tages auf das Bestandsgebäude draufgesetzt.

Durch die neue Etage gewinnt Borgware 350 Quadratmeter Fläche dazu und kann seine Geschäftsräume auf insgesamt 1000 Quadratmeter Fläche vergrößern. Wenn der Innenausbau bis zum Jahresende abgeschlossen und das zweite Stockwerk dann voll nutzbar ist, dann werden dort Büro-, Montage- und Lagerräume untergebracht sein.

Die Erweiterung stellt also die Weichen für eine weitere geschäftliche Aufwärtsentwicklung. Bereits jetzt ist die Borgware um sechs neue Mitarbeiter gewachsen und Geschäftsführer Josef Kurz geht davon aus, dass die "Borgware-Familie" auch im nächsten Jahr weiter wächst.

Beim Richtfest am Mittwoch hielt zunächst Zimmermanngeselle Jakob Wohl in luftiger Höhe den Richtspruch und wünschte "mit Stolz empor gehobenem Blick dem neuen Haus recht viel Glück". Danach erhob er zum Wohle der Bauherrschaft, des Architekten und der Zimmerleute dreimal ein Glas Wein und schmetterte es nach alter Sitte vom Dach herab auf den Boden, wo es klirrend zerbarst.

Josef Kurz dankte danach der Bisinger Haus- und Holzbaufirma Willi Mayer und deren Bauleiter Markus Bieger für die "aufopferungsvolle Arbeit". Bieger wiederum bedankte sich im Namen seines Chefs für den Auftrag und überreichte als kleines Geschenk den gerahmten Richtspruch in voller Länge.

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