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Haigerloch Storchenprojekt nimmt Fahrt auf

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So wie hier bei der Gärtnerei Fechter in Hart soll auch in Weildorf ein Mast mit einem Storchennest entstehen. Foto: Beuter Foto: Schwarzwälder Bote

Haigerloch-Weildorf. Es tut sich was in Sachen Storchennest: In der Sitzung des Weildorfer Ortschaftsrates am Montag stellte Ortsvorsteher-Stellvertreter Armin Hipp – Ortsvorsteher Harald Decker war verhindert – die Ergebnisse eines Rundgangs vor wenigen Tagen vor, an dem sich neben Ortschaftsräten und Bürger auch der NABU beteiligt hatte.

Bei dem Rundgang waren verschiedene mögliche Standorte angeschaut worden. Dem Ortschaftsrat wäre ein gemeindeeigenes Grundstück in Ortsnähe am liebsten, so Hipp, denn Störche suchen die Nähe zu Menschen – was das traditionelle Bild von Storchennestern auf Kirchtürmen bestätigt. Gleichzeitig müssen sie das Nest gut anfliegen können. In Weildorf gebe es jedoch keine geeigneten Gebäude für so ein Nest – Kirche und Rathaus, die als einzige eine entsprechende Höhe haben, scheiden aus.

Daher wird es wohl ein maximal zehn Meter hoher Mast sein. Ein Weildorfer Bürger hat signalisiert, er würde seine Wiese in der Lehgasse zur Verfügung stellen, auf der sogar noch ein kleiner Tümpel sei. Hipp bezeichnete dieses Angebot als super Sache und den Standort als geeignet.

Wenn endgültig feststeht, wo Meister Adebar im Storchendorf künftig logieren kann, soll laut Hipp eine Arbeitsgruppe mit acht bis zehn Personen gegründet werden, die sich um die Aufstellung des Nests kümmern. Das sollten teils Privatleute, teils Firmen sein. Die Kosten für Mast, Fundament und Korb würden sich auf rund 3000 Euro belaufen. Der NABU hat laut Hipp signalisiert, 70 Prozent davon zu übernehmen. Etwa 1000 Euro müssten noch aufgebracht werden, dazu solle ein Spendenkonto eingerichtet werden. Ortschaftsrat Thomas Schneider regte an, sich wegen der Finanzierung mit der EnBW in Verbindung zu setzen, die eventuell Geld für einen "Naturausgleich" locker machen könnte.

Die spannende Frage bleibt: Wird überhaupt ein Storchenpaar kommen? Die Chancen stünden gut, wie ein Teilnehmer am Rundgang versichert habe, erklärte Armin Hipp. So hätten sich im benachbarten Mühlheim gleich drei Paare um ein solches Nest gestritten, dort solle jetzt sogar ein zweiter Mast aufgestellt werden. Das macht Mut, dass auch in den nächsten Jahren ein Storchenpaar das Weildorfer Angebot zu schätzen weiß und sich dort im "gemachten Nest" niederlässt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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