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Haigerloch Startschuss für Freibad-Sanierung

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Es wird gebaggert, was das Zeug hält. Bernd Wannenmacher (links) erklärt Heinrich Götz, wie sich das Schwimmerbecken und der Sprungturm verändern werden. Foto: Huger

Haigerloch - Im Haigerlocher Freibad wird vieles neu gemacht. Doch für Kinder und Junggebliebene wird es künftig eine besondere Attraktion geben.

Die neue Attraktion des Freibads wird hinter dem Nichtschwimmerbecken platziert: Eine Breitwellenrutsche aus Edelstahl soll kommen. Sie wird nicht in ein Becken führen, sondern eine Auslaufspur haben.

Das und noch mehr Details stellten Bautechniker Bernd Wannenmacher und Bürgermeister Heinrich Götz bei einer Baustellenbegehung am Freitagmorgen vor. Der offizielle Baubeginn war am 5. August. Doch schon zwei Wochen vorher wurde die Baustraße angelegt – sie ist etwa so groß wie drei Fußballfelder. Die Bagger sind jedoch bereits am Werk.

Als "relativ fortgeschritten", bezeichnet Wannenmacher den Stand auf der Baustelle. Der Platz für die neue Rutsche ist ausgehoben und rund um die Becken ist schon einiges vorbereitet. Sowohl das Nichtschwimmerbecken (482,5 Quadratmeter) als auch das Schwimmerbecken (532 Quadratmeter) werden komplett saniert.

Statt der klassischen Fliesen gibt es in Zukunft zwei Edelstahlbecken. Die Teile dafür werden derzeit gefertigt, in so vielen Fertigteilen wie möglich. Im Oktober sollen die Teile bereit sein. Was außerdem neu sein wird: Außen an den Becken wird es einen erhöhten Absatz geben.

Das hat vor allem praktische Gründe. Zum einen kommt nicht so schnell Dreck in die Becken – beispielsweise durchs Rasenmähen –, zum anderen wird es so gemacht, "damit die Leute nicht immer reinspringen", so Heinrich Götz.

Am Sprungturm kommt eines der beiden Ein-Meter-Bretter weg, es war jedoch ohnehin dauerhaft gesperrt. Das andere Ein-Meter-Brett wird weiter in die Mitte versetzt, um einen größeren Abstand zum Beckenrand zu haben. Das Becken wird zudem etwas tiefer. Am Schwimmerbecken ist weiter ein neuer Seitenzugang geplant, der den Einstieg erleichtert.

Im Außenbereich wird es vier neue Duschen geben und der Kioskbereich wird umgestaltet. "Die Sitzmöglichkeiten werden um einiges vergrößert", so Wannenmacher.

Für das Personal wichtig: Auch die gesamte Technik, die Personalduschen und Umkleiden werden komplett erneuert. Hier werden die Angestellten auch etwas mehr Platz bekommen.

Der Eingangsbereich des Schwimmbads wird übersichtlicher gestaltet. Dort sind Edelstahldrehkreuze angedacht. Zwecks der Sicherheit ist ein neues großes Tor geplant, das den Eingangsbereich in den Schließzeiten dann komplett abriegelt.

Es ist die erste Grundsanierung des mehr als 30 Jahre alten Schwimmbads. Die Kosten belaufen sich auf ungefähr 3,56 Millionen Euro. Zuschüsse gibt es keine. Der Umbau soll im Mai nächsten Jahres fertig sein. Laut Plan soll der Betrieb schließlich an Pfingsten 2020 starten.

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