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Haigerloch Spürbar weniger Verkehrslärm

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Die wegen der Belagsarbeiten auf der B 463 erlassene Tempo-30-Zone durch Stetten hat was gebracht: Da konnte man auch den Aufenthalt im eigenen Garten etwas mehr genießen.Foto: Kost Foto: Schwarzwälder Bote

Die Einrichtung einer Tempo-30-Zone fast durch die komplette Stettener Ortsmitte während der Neuasphaltierung der B 463 im August war die richtige Entscheidung. Darin war sich der Ortschaftsrat Stetten in seiner ersten Sitzung nach den Ferien einig.

Haigerloch-Stetten. Ortsvorsteher Walter Stocker wollte von seinen Ortschaftsräten ein Meinungsbild erfragen, wie sie die Geschwindigkeitsreduzierung durch den Ort empfunden haben, beziehungsweise wie die Bürger sich ihnen gegenüber dazu äußerten. Notiz am Rande: Im Zuge der großräumigen Umleitungen um die Baustelle auf der B 463 hatte das Regierungspräsidium Tübingen eine Temporeduzierung im stark verkehrsbelasteten Stetten gar nicht vorgesehen, erst das Landratsamt des Zollernalbkreises in seiner Funktion als untere Verkehrsbehörde setzte das Tempolimit auf Wunsch aus Stetten um.

"Mein Eindruck war, dass das Tempo 30 in der Stettener Bevölkerung auf durchweg gute Resonanz gestoßen ist. Es hat was gebracht in Bezug auf die Lärmreduzierung", meinte Stocker selbst.

Diesen Eindruck bestätigten ihm alle im Gremium. "Nachdem das Tempo 30 da war, war es richtig angenehm im Ort", meinte Georg Schler. Dass die subjektiv empfundene Lärmbelästigung sich auch durch Fakten belegen lässt, darauf wies Konrad Wiget hin. "Bei einer Reduzierung der Geschwindigkeit von Tempo 50 auf Tempo 30 verringert sich der Lärm um 50 Prozent", meinte er.

Lediglich Matthias Deppert relativierte die Wahrnehmung etwas. Manche Autofahrer hätten sich auch Schleichwege durch Stetten gesucht, zum Beispiel über den Heerweg. Dort gilt allerdings auch Tempo 30, wobei Anlieger schon in der Vergangenheit häufig geklagt hatten, dass dort viel zu schnell gefahren werde.

Ein weiteres Thema in der Sitzung war der Aufbau eines neuen Brunnens beim Feuerwehrhaus. Dort kam man in Sachen Materialauswahl und Form einen Schritt weiter. Zwischen Granit und Muschelkalkstein fiel die Wahl auf den Kalkstein, der nahe Würzburg gebrochen wird, also ein heimischer Stein.

Bei der Wahl der Form beließ man es bei quadratisch, praktisch, gut. Der Brunnen soll etwa so aussehen wie sein Vorgänger, auf irgendwelche optischen Verzierungen will man verzichten. Klaus Teller war es wichtig, "dass wir einen Brunnen auswählen, der zum Feuerwehrhaus passt". Der präferierte Brunnen aus Muschelkalk dürfte laut Ortsvorsteher Stocker mit rund 5000 Euro allerdings etwas teurer sein als sein Pendant aus China-Granit (rund 3000 Euro).

Die Ausführungsplanungen für ein Baugebiet im "Schopfloch" gehen laut Walter Stocker weiter voran. Als nächstes stünden Probeschürfungen an, um ein Bild über den Zustand des Untergrundes zu bekommen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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