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Haigerloch Sehnlicher Ruf nach einer Altstadtsatzung

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Die bröckelnde Friedhofsmauer in Haigerloch ist und bleibt dem Haigerlocher Ortschaftsrat ein Anliegen.Foto: Bäurle Foto: Schwarzwälder Bote

Haigerloch. Mit Wünschen für den städtischen Haushalt 2021 befasste sich der Haigerlocher Ortschaftsrat in seiner Sitzung am Donnerstag. Weit oben auf der Liste: Die Instandsetzung der Friedhofsmauer und der Ausbau des letzten Abschnittes in der Hohenbergstraße.

Max Elser prangerte in dieser vom stellvertretenden Ortsvorsteher Siegbert Erat geleiteten Sitzung außerdem den schlechten Zustand der Gruoler Straße an. Martin Sprissler wiederum drängte darauf, diverse Punkte aus dem Bereich "Kultur" in den Haushalt aufzunehmen, doch die ist aus Sicht von Siegbert Erat eher ein gesamtstädtisches Thema.

Grundsätzlich diskutiert wurde über die jüngst im Vortrag von Stadtplanerin Isabel David angesprochene Altstadtsatzung, die es in Haigerloch nicht gibt (wir haben berichtet). Hier gab es mehrere Stimmen im Ortschaftsrat, die befürworteten, eine solche Altstadtsatzung auf den Weg zu bringen.

Für Martin Sprissler böte eine solche Satzung die Möglichkeit, den Bereich vom Römerturm und dem Wohnviertel Haag bis hinunter zum Fotogeschäft Weber das Stadtbild einheitlich zu betrachten und auf diesen Bereich ein besonderes Augenmerk zu legen. Sprissler regte außerdem nach der Fertigstellung der Eyachauen ein Bürgerfest an, dass der Ortschaftsrat veranstalten könnte.

Auch über das Thema "Flüsterbelag" in der Unterstadt wurde gesprochen, allerdings ist die Unterstadtstraße eine Landstraße und bei der Übernahme der Straße würde auch die Noyaler Brücke bei etwaigen Sanierungen in die Unterhaltspflicht der Stadt fallen.

Erat gab zudem Auskunft über die Ergebnisse von Geschwindigkeitsmessungen mit dem städtischen Messgerät. an verschieden Stellen in der Kernstadt. Während die Verstoßquote bei einer Messung knapp unterhalb des Kreisdurchschnitts gelegen habe, habe sie bei einer weiteren Messung um fünf Prozent über dem Kreisdurchschnitt betragen.

Was die Reinigung des Abwasserkanals in der Desiderius-Lenz-Straße betrifft – dort hatten sich Anwohner bei Ortsvorsteher Michael Ashcroft wegen Gestanks beklagt –, stehe ein Antwort der Stadtverwaltung ebenso noch aus wie bezüglich der Beleuchtungs- und Unfallsicherung und dem behindertengerechten Ausbau des Verbindungsweges zwischen Desiderius-Lenz-Straße und Krebshalde. Erat teilte weiter mit, dass sich die Verkehrsschau Mitte November mit Verkehrsproblemen in der Kernstadt beschäftige.

In der Bürgerfragestunde beklagte ein Bürger den hohen Absatz an der Einmündung zum Radweg am Marktplatz beziehungsweise vom Gehweg auf die Straße. Dieser stelle ein Hindernis dar.

Am Ende der Sitzung kam es noch zu einer Diskussion bezüglich der Sanierung oder des Verkaufs von Gebäuden in der Altstadt. So wie derzeit mit alten Gebäuden umgegangen würde, dürfe es nicht weitergehen, meinte Timo Haser. Viele Häuser seien sanierungsbedürftig und es gebe diverse Möglichkeiten wie das Schaffen von Wohnungen oder Räumen für die Jugend.

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