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Haigerloch Satzung neu, der Gruppenname auch

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Bei der Hauptversammlung des NABU Haigerloch, der künftig offiziell NABU-Gruppe Haigerloch – Rangendingen heißt, ehrte der Ortsgruppenvorsitzende Herbert Fuchs (links) Walter Stocker (Mitte) für 20-jährige und Adolf Fechter (rechts) für 40-jährige Mitgliedschaft. Foto: E. Fuchs Foto: Schwarzwälder Bote

"Alles neu macht der März!" könnte man fast sagen, wenn der Vorstand beim NABU Haigerloch auch personell verändert worden wäre und sich nicht nur die Bezeichnung der Vorstandsämter geändert hätte. Doch auch Kontinuität hat schließlich was für sich.

Haigerloch (hf). Gerade noch rechtzeitig, kurz vor den Restriktionen durch die Corona-Pandemie, konnte der NABU Haigerloch im Beisein von Bürgermeister Heinrich Götz und Ortsvorsteher Walter Stocker seine jährliche Mitgliederversammlung durchführen.

Nach der Begrüßung und der Totenehrung berichtete der NABU-Vorsitzende Herbert Fuchs im Namen des Vorstandes von einem arbeitsreichen Jahr 2019. Über einen großen Teil der Tätigkeiten waren die Mitglieder bereits im "Jahresinfo"-Heft informiert worden, das frühzeitig mit der Einladung und dem Veranstaltungsprogramm der NABU-Gruppen im Zollernalbkreis versandt worden war.

Fuchs beschränkte sich deshalb auf wenige zentralere Punkte wie das seit 2017 laufende Steinkauz-Projekt und den erst Ende 2019 begonnenen Bau einer Nistplattform für den Weißstorch.

Breiteren Raum nahmen die Kontakte mit der Stadt Haigerloch ein. Neben den gänzlich unproblematischen Kooperationen mit der Stadtbücherei (regelmäßige Themen-Ausstellungen für Kinder) und dem Kulturbüro (Vortragsveranstaltungen) gab es auch "kritischere" Bereiche, denn besonders die aus NABU-Sicht exzessiv betriebene Ausweisung von Neubaugebieten im beschleunigten Verfahren nach Paragraf 13b des Baugesetzbuches boten Anlass zur deutlichen Kritik. Im Anschluss an den Kassenbericht bestätigten die Rechnungsprüfer Emmerich Reimann und Walter Stocker eine tadellose und übersichtliche Kassenführung.

Bürgermeister Heinrich Götz bedankte sich bei den Aktiven der Gruppe für die wertvolle Beratung in Naturschutzangelegenheiten (Heckenpflege, Schwalben in Bittelbronn), aber auch und gerade für mahnende Worte in "schwierigeren Fällen". Die klare und offene Art, wie der NABU in Haigerloch agiere und argumentiere, sei sehr hilfreich und habe immer wieder zum Umdenken veranlasst – auch wenn am Ende nicht in allen Fällen den NABU-Empfehlungen gefolgt werden könne, so Götz.

Auf Antrag des Bürgermeisters hin wurde die Vorstandschaft entlastet, bevor Herbert Fuchs die neue Satzung vorstellte. Diese musste wegen Satzungsänderungen beim NABU-Bundes- und Landesverband nachvollzogen werden. Aufgrund der Orientierung an einer vom Landesverband zur Verfügung gestellten Muster-Satzung war das recht einfach und es gab nur wenige echte Neuerungen. Eine davon war die Änderung des Gruppen-Namen: Aus "Gruppe Haigerloch" wurde "Gruppe Haigerloch – Rangendingen".

Bei den anschließenden Wahlen waren die seitherigen Vorstandsmitglieder Adolf Beiter, Sigge Fechter, Herbert Fuchs und Jürgen Müller zur Weiterführung ihrer Ämter bereit – allerdings künftig im Team als "Sprecher". Alle vier wurden en bloc gewählt. Auch die beiden Rechnungsprüfer wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Bei den anschließenden Ehrungen für ihre langjährigen Mitgliedschaften wurden Familie Bürkle und Walter Stocker für 20 Jahre, Hannah und Lisa Fuchs, Susanne Herl und Gisela Sobirey für 30 Jahre und Adolf Fechter für 40 Jahre mit einer Urkunde und einem entsprechenden Anstecker geehrt. Einige der Jubilare und Jubilarinnen waren entschuldigt – sie erhalten ihre Urkunden zu einem späteren Zeitpunkt.

Unter "Anregungen und Sonstiges" berichtete Herbert Fuchs unter anderem von den Vorbereitungen zum Aufbau einer NABU-Bezirksgeschäftsstelle, die die ehrenamtliche NABU-Arbeit in der Region wirksam unterstützen soll. Der Landesvorstand hat den größten Teil der Mittel hierfür in Aussicht gestellt. Die Finanzierung des restlichen Anteils hielten die Vorstände der hierfür "zuständigen" Gruppen für machbar und so gab es insgesamt deutliche Zustimmung zum Vorhaben.

Je nach der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie wird das vielleicht noch in diesem Jahr in die Wege geleitet werden können. Als Standort für die Geschäftsstelle ist das NABU-Vogelschutzzentrum in der Diskussion, weil hier bereits die ganze Infrastruktur vorhanden ist und mitgenutzt werden könnte.

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