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Haigerloch Rucksack und Stock statt Schellen

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In dieser Fasnet werden die Schwarzen Peter des Narrenvereins Weildorf von ihrem Rollengeschell befreit. Archivfoto: Kost Foto: Schwarzwälder Bote

Die Storchen rüsten sich für die fünfte Jahreszeit. Am Freitag, 10. Januar, startet der Narrenverein Weildorf mit dem traditionellen Baumstellen in die Fasnet 2020. Sie bringt ein paar Neuerungen mit sich.

Haigerloch-Weildorf. Ab 17 Uhr lädt der Verein zur gemütlichen Einkehr in die Schwarz-Peter-Höhle ein, bevor um 18 Uhr unter der Mitgestaltung der Guggenmusik "Weildorfer Notenquäler" der Narrenbaum aufgerichtet wird. Bei Glühwein und roter Wurst erwartet die Besucher dieser Veranstaltung wieder ein kurzweiliger Abend.

Wie in jedem Jahr, gibt an diesem Abend der Vorstand einen Ausblick auf die kommenden Ausfahrten und die mittlerweile gut florierende eigene Fleckafasnet, auf die die Vorstandschaft und der gesamte Verein sehr stolz sind.

Neu wird dabei vor allem das Erscheinungsbild des Schwarzen Peters sein. Die Umzugszuschauer erwartet ab diesem Jahr nicht wie gewohnt der lautstarke, mit Schellen behangene finstere Gesell, sondern ein mit Rucksack (für das Diebesgut) und Stock ausgerüsteter und auf leisen Sohle daher kommender Räuber.

Auch wird ergänzend zur historischen Geschichte der Weildorfer Storchen die Nebenfigur der Bäuerinnen und Bauern eingeführt. Diese fürchteten seinerzeit um die Heuernte, da die Masse an Storchen deren Wiesen zertrampelten. Somit eröffnet der Verein eine weitere Option für neue Mitglieder.

Neu ist auch, dass die Storchen es geschafft haben, wieder eine Tanzgarde ins Leben zu rufen. Federführend hierfür steht Johanna Hugendubel. Gemeinsam mit Nadine Kessler und Susanne Strobel studiert sie bereits fleißig mit einer Vielzahl von kleinen Tanzmäusen einen Tanz ein, mit dem die Garde an der Fasnet auftreten wird.

Für die Hauptfasnet zeigt sich der Verein bestens gerüstet. Beim großen Umzug am Fasnetssonntag, 23. Februar, dürfen die Storchen nicht nur die Narrenvereine aus Hart, Bad Imnau, Bittelbronn und Trillfingen als Umzugsgäste begrüßen, sondern auch Narrenfreunde aus Empfingen, Ofterdingen, Grosselfingen, Fischingen oder auch Thanheim. Insgesamt rechnet man mit einem Umzug mit insgesamt rund 1000 Hästräger aus Vereinen und privaten Gruppen.

Wichtig ist dem Narrenverein dabei, den Charme der Fleckafasnet mit vielen Einkehrmöglichkeiten zu erhalten. Unterstützend werden Musik- und Sportverein zu einer gelungenen Fasnet beitragen.

Da das im Vorjahr neu eingeführte Narrenfrühstück so großen Anklang gefunden hat, wird dieses am Fasnetssamstag, 22. Februar, wieder stattfinden. Gleichzeitig schwärmen an diesem Tag die Schwarzen Peter, neben den Scherenschleifern des Musikvereins aus, um für die Umzugsprämierung zu sammeln. Sie hoffen auf viele offene Türen.

Die Weildorfer Storchen sind aber nicht nur an diesem Tag auf die Unterstützung von Freunden und Gönner angewiesen, sondern freuen sich über alle, die mithelfen wollen und sich bereit erklären, beispielsweise während den Fasnetsveranstaltungen eine Helferschicht zu übernehmen. Dazu kann man sich an Mitglieder des Vereinsausschusses wenden.

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