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Haigerloch Riesige Baustelle in der Unterstadt

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Riesenbaustelle in der Haigerlocher Unterstadt, dort entsteht an der Eyach entlang der lange geplante Rad- und Fußweg. Foto: Kost Foto: Schwarzwälder Bote

Es ist derzeit die größte Baustelle im Städtle und selbst den Narren nahm sie in der Fasnet die Vorfahrt. Entlang der Eyachauen entsteht derzeit ein Rad- und Fußweg.

Haigerloch. Er ist Teil des Konzeptes zur völligen Neugestaltung des brach liegenden Geländes, das nach dem Abbruch der Schlossbrauerei im Jahr 2010 entstanden ist. 2011 lobte die Stadt dann einen Planungswettbewerb aus, dessen Aufgabe es war, gestalterische Vorschläge für das Gelände zu machen.

Von den vielfältigen Ideen der damaligen Wettbewerbsieger (Arbeitsgemeinschaft Pirker/Pfeiffer; Menz/Weik; Hähnig/Gemmeke) ist aus Kostengründen allerdings nur noch eine "Neugestaltung light" übrig geblieben, der Rad- und Gehweg entlang der Eyach wurde jedoch beibehalten. Trotzdem man auf verschiedene in der Planung vorgesehene Dinge verzichtet hat, kostet die Neugestaltung des Areals immer noch rund zwei Millionen Euro.

Seit Dezember arbeitet die Baufirma Schneider aus Gruol als Generalunternehmer mit anderen Baufachfirmen an dem Rad- und Gehweg. Es ist eine "anspruchsvolle Baustelle", wie der städtische Bau- und Hauptamtsleiter Hans-Martin Schluck bei einer Baustellenbegehung am Donnerstag anerkannte.

Derzeit werden unter der Eyach hindurch im Spülbohrverfahren eine etwa 110 Meter lange neue Trinkwasserleitung sowie elektrische Leitungen für die Straßenbeleuchtung in Richtung Ölmühle verlegt. Später wird dann die Netze BW auf einer eigenen Trasse eine 20 kVA-Starkstromleitung auf die andere Eyachseite hinüber verlegen.

Der große Kran, der vor wenigen Tagen vor dem Haus Elser aufgebaut wurde, dient dazu ein Brückenbauwerk zu errichten. Es wir benötigt, um den 2,50 Meter breiten Rad- und Gehweg in Richtung Marktplatz wieder mit der Hechinger Straße zu verbinden. Auch der Brückenbau ist eine technische Meisterleistung, denn das Bauwerk wird mit 17 Bohrpfählen waag- und senkrecht fest im Fels verankert, damit die Brücke nicht Richtung Eyach "abhauen" kann. Der Rad- und Gehweg wird übrigens nachher um gut 1,50 Meter höher liegen als es jetzt den Anschein hat. Entsprechend hohe Abwasserschächte sind bereits gesetzt, das Gelände muss später noch aufgefüllt werden.

Nicht zuletzt wird der gemauerte historische Wasserkanal beim Schlössle von innen heraus in Stand gesetzt. Er ist auf eine Länge von drei Metern eingebrochen und muss wiederhergestellt werden.

Die derzeitigen Bauarbeiten dürften nach Angaben der Stadt bis Ende Juli abgeschlossen sein, danach geht es dann am die Umsetzung des Grün- und Freilandkonzeptes. Und weil der Käufer des ehemaligen Gasthauses Schlössle parallel am Umbau des Gebäudes in ein Haus mit neun Mietwohnungen und an der Herstellung der Außenanlagen arbeitet, dürfte sich das bisher unscheinbare Gelände bis Herbst in ein wieder ansehnliches Areal verwandeln, welches das Stadtbild ein ganzes Stück aufwertet.

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