Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Haigerloch Patrick Kornwachs ist neuer Kommandant

Von
Der bisherige Abteilungskommandant der Haigerlocher Feuerwehr Matthias Kuner (links) gratulierte seinem Nachfolger Patrick Kornwachs zur Wahl. Foto: Bäuerle Foto: Schwarzwälder Bote

Haigerloch. Die Feuerwehrabteilung Haigerloch hat einen neuen Kommandanten: Patrick Kornwachs. Der bisherige erste stellvertretende Abteilungskommandant löste bei der Generalversammlung am Freitagabend Matthias Kuner ab, der nach vier Jahren nicht mehr zur Wahl antrat.

Vor seinem Engagement als Abteilungskommandant war Matthias Kuner bereits elf Jahre lang Stellvertreter gewesen.

Matthias Kuner blickte in seinem letzten Bericht als Chef der Haigerlocher Wehr auf "ein sehr einsatzreiches Jahr" zurück. Man habe 2018 zwar keine Großbrände zu verzeichnen gehabt, sei aber zu Verkehrsunfällen, Ölverschmutzungen auf der Eyach und zu einem Säureaustritt in einer Haigerlocher Firma alarmiert worden. Auch Eichenprozessionsspinner hätten die Kameraden wieder auf Trab gehalten.

Vier Personen mussten geborgen werden. Kuner betonte, dass die Zahl der Türöffnungen bei älteren Mitbürgern immer weiter ansteige. Daher wurde ein entsprechender Vortrag des DRK-Notfall-Nachsorgedienstes besucht.

Mit dem durchschnittlichen Übungsbesuch von 70 Prozent zeigte sich der Abteilungskommandant unzufrieden. Zu den 24 Dienstveranstaltungen seien unter anderem die Gesamtwehrübung in Weildorf, die Übungen mit dem Löschzug Mitte und die Hohenzollernübung gekommen.

Personell sei die Haigerlocher Abteilung aber sehr gut aufgestellt. Kuner verwies auf 54 Kameraden in der Einsatzabteilung und vier Mitglieder in der Altersabteilung. Kritische Worte fand er bezüglich des Fuhrparks. Hier erhoffte sich Kuner die baldige Anschaffung eines neuen ELW 1 (Einsatzleitwagen). Diverse andere Fahrzeuge seien immer wieder ausgefallen.

Folke Weber berichtete über einen zufriedenstellenden Kassenstand. Kassenprüfer Martin Selinka und Bernd Kronenbitter zeigten sich mit Webers Arbeit einverstanden.

Die Entlastung erfolgte einstimmig. Bürgermeister Heinrich Götz lobte die Kameraden für ihre professionelle Arbeit. Der ELW 1 werde eine größere Investition werden, die Ausschreibung sei angestoßen, nun gelte es, im Gemeinderat zu beratschlagen. Weiter stellte Götz der Haigerlocher Wehr eine sukzessive Erhöhung der Einsatzentschädigung in Aussicht.

Gesamtwehrkommandant Robert Wenz informierte über ein teils turbulentes Jahr mit 156 Einsätzen aller Haigerlocher Wehren. Vom Gefahrgutzug Albstadt sei man für den Einsatz bei der Fürstenquelle in Bad Imnau besonders gelobt worden. Rund um das neue ELW 1 für Haigerloch sprach Wenz von einem "harten Kampf", zeigte sich aber vorsichtig optimistisch, dass noch im Januar eine Bewilligung erfolge.

Matthias Kuner begrüßte abschließend Michael Kramer und Thomas Ocker per Handschlag in der Abteilung Stadt, außerdem teilte er mit, dass zur Versammlung am Freitag Heiko Lenz als Gruppenführer verpflichtet wurde.

Der neue Abteilungskommandant Patrick Kornwachs würdigte Matthias Kuners Verdienste mit etwa 400 Einsatzstunden als Chef der Haigerlocher Wehr. Auch Bürgermeister Heinrich Götz dankte Kuner für seinen jahrelangen, unermüdlichen Einsatz. Kornwachs gab in seiner Antrittsrede bekannt, dass er gedenke, die Technik aufzufrischen. Er werde außerdem immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Kameraden haben. Ferner wurde bekanntgegeben, dass die Haigerlocher Wehr vom 19. bis 21. Juli ihr 160-jähriges Bestehen feiert.

 

Ihre Redaktion vor Ort Haigerloch

Thomas Kost

Fax: 07474 911-60

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.