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Haigerloch Neue Bauplätze an erster Stelle

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Bei seinem Ortsrundgang machte der Harter Ortschaftsrat einen Abstecher in die neue Feuerwehrgarage, wo natürlich auch das neue Einsatzfahrzeug der Harter Feuerwehr steht. Foto: Kost Foto: Schwarzwälder Bote

Neue Halle, neues Feuerwehrhaus nebst Fahrzeug und Grubbenbach-Renaturierung. Weil in Hart jüngst viel investiert worden ist, muss der Ort mit neuen Wünschen wohl etwas zurückstecken. Ein Wunsch aber bleibt: Die Erschließung von Bauplätzen in "Hinter Gärten".

Haigerloch-Hart. 26 neue Bauplätze in einem zweiten Bauabschnitt von "Hinter Gärten" hatte der städtische Bau- und Hauptamtsleiter Hans-Martin Schluck bereits in der Ortschaftsratssitzung im Mai in Aussicht gestellt. Wenn das Bebauungsplanverfahren und die Erschließung nach Plan laufe, könne vermutlich bereits im Herbst 2020 gebaut werden, so schätzte er damals.

Weil die Erschließung des neuen Baugrundes bereits im aktuellen Haushalt der Stadt in Form einer Verpflichtungsermächtigung über 450 000 Euro für das Jahr 2020 steht, geht der Ortschaftsrat davon aus, dass die Erschließung von "Hinter Gärten II" es als Investitionsmaßnahme im neuen Jahr umgesetzt wird.

Doch bis es soweit ist, scheint es noch Klärungsbedarf zu geben, wie Ortsvorsteher Thomas Bieger am Montag in der Ortschaftsratsitzung andeutete. Das Baugebiet "Hinter Gärten" habe es nicht auf die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung im Oktober geschafft, weil im laufenden Anhörungsverfahren zu diesem Baugebiet von Trägern öffentlicher Belange zahlreiche Stellungnahmen mit Bedenken eingegangen seien.

So sei zum Beispiel hinsichtlich des Artenschutzes ein zu kurzer Untersuchungszeitraum moniert worden. Die Streuobstbäume seien als wesentlicher Bestandteil dieses Gebietes gesehen worden und auch eine Erschließung im vereinfachten Verfahren nach Paragraf 13B (ohne Umweltprüfung) werde nicht akzeptiert.

Es gibt also noch Einiges, was das städtische Bauamt in Abstimmung mit dem Empfinger Planungsbüro Gfrörer aufarbeiten müsse, so Ortsvorsteher Bieger und deshalb werde sich der Gemeinderat mit dem Baugebiet "Hinter Gärten II" voraussichtlich erst im November befassen können.

"Ein ideales Baugebiet gibt es halt nicht", meinte er gegenüber den Harter Räter und verwies auf ähnliche Fälle wie die Erschließung des "Trillfinger Steigs II" in Weildorf – dort sah das Landratsamt erhebliche Konflikte mit dem angrenzenden Steinbruch – oder auf das Owinger Baugebiet "Brunnenrain", wo man wegen römischer Gutshofreste im Untergrund Abstriche machen musste. Bieger gab sich aber zuversichtlich, dass die Stadt die unterschiedlichen Auffassungen mit den Bedenkenträgern abgewogen bekomme.

Die Baugebietserschließung soll also die nächste große Investitionsmaßnahme in Hart werden, wofür man in manchen anderen Punkten wohl eher zurückstecken muss. Dennoch glaubte der Ortschaftsrat, dass noch Platz auf der Wunschliste für Urnenstelen auf dem Friedhof ist. Als überschaubare Investition sah das Gremium auch die Anschaffung von 50 weiteren Stühlen für die Halle an. Angeregt wurde zum wiederholten Mal zudem der Bau eines Gehweges zum Friedhof.

Was aber auf keinen Fall mit Priorität versehen werden sollte, war aus Sicht von Jörg Biesinger der Abbruch des alten Bauernhausensembles an der Bahnhofstraße/Im Östreich. Dafür brauche es erst ein Ortsentwicklungskonzept, sonst sorge der Abbruch für eine Lücke, die das Ortsbild sicher nicht verschönere.

Die abbruchreifen Häuser hatte sich der Ortschaftsrat übrigens vor seiner eigentlichen Sitzung bei einem Rundgang durch Hart ebenso angesehen, wie die Renaturierung des Grubbenbaches, die neue Eichwaldhalle und die Feuerwehrgarage samt Fahrzeug.

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