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Haigerloch Narrenverein Hart freut sich auf tolle fünfte Jahreszeit

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Haigerloch-Hart. Wenn das mal kein gelungener Start in die Fasnet war. Am Sonntagabend hatten die Harter Narren zur Hexentaufe bei der alten Molke eingeladen. Und dabei stellten der Verein auch eine neue Figur vor: Die Wildsau.

Um die neue Einzelfigur, die sich künftig zu Speckfressern und Oachwald-Hexen gesellen wird, hatte die Vorstandschaft ein Geheimnis gemacht. Und um die Spannung bis zuletzt hochzuhalten, tauchte sie auch am Sonntagabend aus der Tiefe der Nacht wie aus dem Nichts auf. Eine wilde, respekteinflößende Gestalt, mit einem überdimensionalen Kopf: Eine Wildsau eben. Gleich zwei Oachwald-Hexen mussten die Sau an die Leine nehmen, damit sie nicht Reißaus nehmen konnte und Hexenmeister Sven Pecho schaffte es mit Müh und Not ihr mittels eines mit Wasser getränktem Tannenzweiges die Taufe zu verpassen.

Unter dem Häs steckt Schriftführer Ingo Biesinger und er erzählte, dass man in den vergangenen Fasnet auf die Idee gekommen sei, die Gruppe der etwa 20 Speckfresser und 60 Oachwald-Hexen um eine Einzelfigur zu ergänzen. Dabei kam man auf die Figur der Wildsau, denn sie fügt sich gut in die Sage ein, die sich um ein Zigeunervolk rankt, das angeblich im Eichwald bei Hart gelebt hat: Die Wildsau könnte es gewesen sein, welche das Völkchen und ihre Wahrsagerin aus dem Wald vertrieb. Angefertigt hat die Maske der Holzbildhauer und Maskenschnitzer Simon Stiegeler aus Grafenhausen am Schluchsee, ein Künstler der Tradition gerne modern interpretiert.

Eingebettet war die Vorstellung der neuen Maske in die Taufe eines neuen Speckfressers. Florian Klingler wurde von Hexenmeister Pecho zunächst mit Speck eingerieben auf den Namen Kunibald getauft und Kopf voran von zwei Speckfressern in einen Wasserkübel getaucht.

Außerdem nutzte der Narrenverein den Abend, um 44 Leute zu ehren, die dem Verein bei der Gründung 2009 beigetreten und danach Hästräger geworden sind. Sie alle erhielten Urkunden und ein Eichenlaub-Blatt, das sie nun an ihr Häs anstecken können.

Die Fasnet in Hart kann also kommen und sie bietet schon in drei Wochen eine echten Höhepunkt, denn dann feiert der Narrenverein vom 24. bis 26. Januar sein elfjähriges Bestehen mit einem großen Narrentreffen. Auftakt ist am Freitag, 24. Januar, um 19 Uhr mit dem großen Treffen aller Haigerlocher Narrenvereine in Hart. Man rechnet mit etwa 450 Hästrägern.

Am Samstag, 25. Januar, ist dann ab 14 Uhr Preistanz mit 16 Junior- und Bambinigarden und abends mit 13 großen Garden.

Höhepunkt wird aber zweifellos der letzte Tag des Festes, der Sonntag, 26. Januar sein. Dann werden über 50 Gruppen mit rund 2500 Hästrägern zum großen Umzug in Hart erwartet. Dieser setzt sich ab 13.30 Uhr in Bewegung und zieht von der Friedhofsstraße aus über die Ortsmitte zur Eichwaldhalle. Eingeläutet wird der Tag mit einer Narrenmesse ab 10 Uhr in der Kirche und einem Zunftmeisterempfang ab 11 Uhr.

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