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Haigerloch Mit neuem Elan in die Fasnet 2020

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Foto: NV Hart Foto: Schwarzwälder Bote

Doppelspitze statt alleiniger Chef: So heißt künftig die Devise beim Narrenverein Hart. Bei der Hauptversammlung kürzlich wurden nach einer entsprechenden Satzungsänderung zwei gleichberechtigte Vorstände gewählt.

Haigerloch-Hart. (tk) Denn David Fechter, seit Gründung des Vereins am 13. März 2009, Vorsitzender der Oachwald-Hexen und Speckfresser, stellte sich bei der Versammlung nicht mehr zur Wiederwahl. An seine Stelle tritt künftig mit Michael Pill (auf zwei Jahre gewählt) und Roman Fechter (auf ein Jahr) ein Duo. David Fechter selbst bleibt dem Narrenverein als Ausschussmitglied erhalten.

Ansonsten bleibt die bewährte Führungsriege der Narren wenige Monate vor dem großen Narrenfest zum elfjährigen Bestehen (siehe Info-Rubrik) unverändert. Jörg Biesinger wurde als Vereinskassierer ebenso wiedergewählt wie sein Bruder Ingo als Schriftführer. Den Vereinsausschuss bilden neben David Fechter, Barbara Wendelstein, Pascal Ratzke, Robert Keßler und Felix Stemmer. Kassenprüfer sind Michael Schill und Jürgen Ratzke.

Bevor man die beiden zurückliegenden Fasneten Revue passieren ließ, hielt David Fechter einen kurzen Rückblick über seine zehnjährige Amtszeit als Vorsitzender. Er erinnerte daran, dass man schon 2006 den ersten Anlauf zur Gründung des Narrenvereins unternommen habe, diese tatsächlich aber erst drei Jahre später vollziehen konnte. Bei der allerersten Taufe von Oachwald-Hexen, so Fechter, haben man 45 aktive Mitglieder aufgenommen; inzwischen zählt der Verein über 160 Mitglieder.

Aus den Berichten von Schriftführer Ingo Biesinger und Hexenmeister Sven Pecho ging hervor, wo die Harter Narren in der Fasnet 2018 und 2019 überall auftraten und welche Aktivitäten sie über die Fasnet hinaus entfalteten. Nachdem wegen der Sanierung der Turn- und Festhalle 2019 der Fasnetsdonnerstag ausgefallen war und die Fleckafasnet am Dienstag nur reduziert stattfinden konnte, fand es Pecho wichtig, den Donnerstag "wieder ins Leben zu rufen" und den Fasnetsdienstag zu erhalten.

Herausragend waren in der Fasnet 2019 die Erfolge der Harter Tanzgarden, von denen es erstmals seit deren Bestehen drei Stück gab.

Den größten Erfolg feierten die 18 von Linda Riester, Sabrina Krüger und Janine Siebert trainierten Tänzerinnen der Juniorgarde. Sie landeten fünf Mal bei Preistänzen auf Platz eins. Dem standen die 18 Mädels der von Riester, Krüger, Siebert sowie Carina Strobel angeleiteten großen Garde nicht viel nach. Sie belegten vier zweite Plätze. Die jüngste Gruppe waren die von Laura Keßler und Jasmin Bieger trainierten Bambini mit 13 Tänzerinnen im Alter von vier bis sieben Jahren.

Auch die Arbeit der drei Tanzgarden war von der Hallensanierung beeinflusst: Sie mussten zum Training nach Owingen, Höfendorf und Bietenhausen ausweichen, wofür sich die Trainerinnen bei den Ortsvorstehern dieser drei Orte bedankten.

Kassierer Jörg Biesinger berichtete der Versammlung über die Vereinsfinanzen. Im Geschäftsjahr 2018 habe man ein Plus erwirtschaftet, dagegen sehe es nach einem ersten Ausblick aufs Geschäftsjahr 2019 wegen der ausgefallenen Fasnetsveranstaltungen laut Biesinger "ziemlich schlecht" aus. Kassenprüfer Michael stellte eine korrekte Buchführung fest und empfahl die Entlastung. Diese und die Entlastung der gesamten Vorstandschaft wurde danach vom Harter Ortsvorsteher Thomas Bieger herbeigeführt.

Nach der Änderung der Vereinssatzung ging Ingo Biesinger auf das bevorstehende Großereignis vom 24. bis 26. Januar ein, mit dem der Narrenverein Hart seinen elften Geburtstag feiert. Man brauche alle helfenden Hände, um dieses Jubiläum stemmen zu können, meinte dazu Ausschussmitglied Robert Keßler.

(tk). Das neue Jahr wird kaum vier Wochen alt sein, da steht dem Narrenverein Hart schon ein Großereignis ins Haus. Mit einem großen Narrentreffen feiert er vom 24. bis 26. Januar seinen elften Geburtstag.

Dieser beginnt am Freitag, 24. Januar, mit dem ersten Treffen aller Narrenvereine aus dem Raum Haigerloch überhaupt. Sie sind zum Brauchtumsabend eingeladen. Alle Vereine, so Schriftführer Ingo Biesinger, hätten zugesagt, er rechnet mit etwa 450 Hästrägern.

Am Samstag, 25. Januar, ist dann in Hart jede Menge Tanz-Action geboten. Am Nachmittag treten 16 Bambini- und Juniorgarden beim Showtanz auf, abends gehört dann die Bühne 13 Garden und Showtanzgruppen.

Höhepunkt der Narrenfete wird zweifellos der Sonntag, 26. Januar, sein. Dann gibt es ab 13.30 Uhr einen großen Umzug, in dem sich 55 Gruppen mit gut 2500 Hästrägern über den Friedhofweg, die Höfendorfer Straße, die Bahnhofstraße und den Schmiedeweg am Publikum vorbei zur Eichwaldhalle bewegen. Eingeläutet wird der Sonntag um 10 Uhr mit einem närrischen Wortgottesdienst in der Kirche, dem sich um 11 Uhr ein Zunftmeisterempfang anschließt. Ingo Biesinger ermunterte Gruppen, Vereine und Privatpersonen dazu, entlang der Umzugsstrecke Bewirtungsstände aufzumachen. Die Gebühr für diese Stände müsse laut Robert Keßler aber noch bekannt gegeben werden.

Doch die Fasnet besteht für die Harter Oachwald-Hexen und Speckfresser beileibe nicht nur aus dem Jubiläum. Fasnetsauftakt ist bereits am Sonntag, 5. Januar, mit der Narrentaufe. Am Samstag, 1. Februar, wird dann der Sportverein Hart seine Scherenschleifer losschicken.

In der Harter Fasnet. wird es im Gegensatz zu 2019 am Auseliga Dauschteg, 20. Februar, wieder eine vom Narrenverein organisierte Kinderfasnet geben. Auch die Flecka-Fasnet am Dienstag, 25. Februar, mit dem morgendlichen Umzug und dem Harter Obad findet nächstes Jahr wieder in gewohnten Bahnen statt.

Der Narrenverein Hart feiert aber nicht nur Fasnet im eigenen Ort, sondern ist auch bei 13 Veranstaltungen auswärts präsent. Unter anderem beim Tiermaskenumzug in Rangendingen (9. Februar), beim Hexenball in Bad Imnau (15. Februar) sowie bei den Fasnetsumzügen in Weildorf und Gruol (23. und 24. Februar).

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