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Haigerloch Mit der Schneidgiraffe im Einsatz

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Jugendliche bei der Baumpflege zusammen mit dem Baufachwart und Trillfinger Ortsvorsteher Horst Henle, als solche Aktivitäten noch nicht durch die Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie eingeschränkt waren.Foto: Lenski Foto: Schwarzwälder Bote

Haigerloch-Trillfingen. Bereits im Februar waren sie als "Baumfriseure" am Werk, Jugendliche aus Trillfingen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren. Ein Teil von ihnen beschäftigte sich schon in der Grundschule mit dem Thema Naturschutz und Streuobstwiesen. Und ihr Interesse dafür hielt offensichtlich an, denn bis heute helfen sie mit beim jährlichen Putz der immer größer werdenden Streuobstbäume von Stadt und Landkreis.

So wurden beispielsweise die Bäume entlang der Straße zwischen Mehrzweckhalle und Seehof sowie an der Straße die vom Trillfinger Ortsausgang "Obertor" durch den Wald nach Bad Imnau führt, geschnitten. Die Jungs arbeiteten immer wieder freitags unter der fachmännischen Anleitung der Baumfachwarte Horst Henle und Reiner Stemmer an den Apfel- und Birnbäumen. Mit Hochentaster, Schneidegiraffen und Stangensägen, nehmen sie Korrekturen vor und entfernen sich kreuzende oder reibende Äste. Dies trägt zur Erhaltung der Vitalität der Bäume bei, hilft Fehlentwicklungen vorzubeugen und fördert das Fruchtwachstum.

Vor über 20 Jahren trugen Josef Kessler ( †) und Gerhard Sauter die Verantwortung für die Pflege der Bäume. Die Aktion mit den Jugendlichen wurde erstmals vor 15 Jahren vom jetzigen Ortsvorsteher Horst Henle initiiert. "Damals waren die Bäume noch klein", so Henle. "Mittlerweile sind sie herangewachsen und ohne die Hilfe der Jugendlichen wäre ihre Pflege heute kaum noch machbar", betont er. Mit ihrer Arbeit an den Bäumen tragen die Jugendlichen also einen großen Teil dazu bei, das schöne Ortsbild von Trillfingen mit den charakteristischen Streuobstbäumen zu erhalten.

Mittlerweile hat die Corona Pandemie jedoch auch die Baumpflege erreicht. Am 17. März stellten die Jugendlichen und die beiden Baumwarte die Arbeit ein. Schade, aber nicht ganz so tragisch. Spätestens mit der Blüte der Bäume wäre die Möglichkeit sie zu schneiden eh zu Ende gewesen meint Horst Henle.

Die Apfel- und Birnbäume sind jedenfalls dank der Arbeit der "Baumfriseure" bestens gerüstet, um ihre saftigen Früchte sprießen zu lassen. Im Spätsommer werden sie dann bereit für die Ernte sein.

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