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Haigerloch Leichter Aufwind macht Mut für 2027

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Pfarrer Dieter Mayer, Kerzenmeister Berthold Schwarz und Zunftmeister Martin Beuter (rechts) beim Entzünden der Jahrtagskerze im Seel- und Lobamt in der Wendelinskapelle. Foto: Schwarzwälder Bote

Im Jahr 2027 will die Schäferzunft Trillfingen als älteste Vereinigung im Raum Haigerloch ihren 250. Jahrtag feiern. Und bis dahin hat sich Zunftmeister Martin Beuter ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Das Erreichen oder gar Überschreiten der 200-Mitglieder-Grenze.

Haigerloch-Trillfingen. So unrealistisch scheint dieses Ziel gar nicht zu sein, wie die Aussagen von Martin Beuter am gestrigen Montag bei der Feier des 243. Jahrtages zeigten. Laut ihm gab es im vergangenen Jahr nämlich sage und schreibe 19 Neueintritte in die Schäferzunft. Beuter: "Das sind fast so viele neue Mitglieder wie in den Jahren 2007 bis einschließlich 2017 zusammen!"

Zieht man davon die drei seit dem letzten Schäferjahrtag verstorbenen Mitglieder (Theo Bisinger und Horst Soltek aus Trillfingen sowie Arnulf Buck aus Lautlingen) ab, dann hat die Schäferzunft aktuell 136 Mitglieder. 85 davon kommen übrigens aus Trillfingen, 51 von auswärts. Seit drei Jahren, so Beuters Fazit, erfahre die Schäferzunft einen neuen Aufwind, der ihm persönlich Mut macht für die Zukunft und das in acht Jahren anstehende Jubiläum.

Abgesehen von den Todesfällen fiel Beuters weiterer Rückblick in allen Belangen positiv aus. Der letztjährige Jahrtagsabend mit dem oberschwäbischen Quartett "HeiliXblechle" und dem Trillfinger Kirchenchor sei sehr gut besucht und die Stimmung bestens gewesen.

Zudem habe die Schäferzunft im Dezember 2018 einen feuerfesten Schrank angeschafft, der gleichzeitig ein Tresor ist. In diesem seien nun wertvolle Dokumente der Zunft wie das Faksimile des Zunftbriefes, das Bild im Kasten aus Messing und Glas oder alte Mitgliedsbücher sicher untergebracht. Was die Finanzen der Zunft betrifft, konnte Martin Beuter einen soliden Kassenstand vermelden. Zum Schluss seiner Ausführungen dankte der Zunftmeister der Trillfinger Ortschaftsverwaltung für die Aufbewahrung des Original-Stiftungsbriefes, Günther Gaus für das Stiften der Jahrtagskerze, und Heidi Wimmer für die schöne Verzierung derselben. Auch an Ortspfarrer Dieter Mayer und Mesnerin Ulrike Seifer gingen Dankesworte.

Besonders freute sich Beuter außerdem darüber, dass gestern Morgen bei Rechnungsabhör und Gabelfrühstück im Trillfinger Vereinsheim mit 28 Personen, so viele Gäste "wie seit zehn Jahren nicht mehr" anwesend waren, unter ihnen neben Mitgliedern aus Zimmern bei Bisingen und Wehingen auch Trillfingens neuer Ortsvorsteher Horst Henle.

Begonnen hatte der Jahrtag wie immer mit einem Seel- und Lobamt in der Wendelinskapelle zu Ehren der verstorbenen, im Krieg gefallenen oder vermissten Mitglieder der Schäferzunft. Bei diesem von Pfarrer Dieter Mayer gehaltenen Gottesdienst erklang wie üblich das Wendelinslied und Kerzenmeister Berthold Schwarz zündete zum Gedenken an die Toten die Jahrtagskerze an. Danach traf man sich zur Rechnungsabhör und dem Gabelfrühstück.

Beim Jahrtagsabend am Montag im Vereinsheim (wir berichten noch) traten dann zur Unterhaltung das Brock-Terzett und die Bauernkapelle Trillfingen auf. Bei dieser Gelegenheit wurde über die Erhöhung des Jahresbeitrages abgestimmt. Zunftmeister Beuter und Kerzenmeister Schwarz erachteten diese Erhöhung als notwendig, damit man beim Jahrtagsabend mit den extra dafür engagierten Künstlern weiterhin freien Eintritt gewährleisten könne.

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