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Haigerloch Kunterbunte Tage der Kunst und Kultur

Von
Foto: Carola Lenski

Haigerloch - Auch die vierte Auflage der vom Verein Haigerloch aktiv veranstalteten Tage der Kunst und Kultur (TKK) lockten über die beiden Pfingstfeiertage viel kunstgesinntes Publikum ins Felsenstädtle.

Nach der traditionellen Pfingstmesse in der Schlosskirche eröffnete der Fanfarenzug des Narrenvereins "Salzschlecker" Stetten am Pfingstsonntag mit Fanfarenklängen die Tage der Kunst und Kultur (TKK). Der Zug ließ seine Fanfaren zunächst vom Römerturm herabschmettern und zog dann mit klingendem Spiel das Stadt hinab vor die Ölmühle.

Dort eröffnete Bürgermeister Heinrich Götz gemeinsam mit Martin Sprissler und Kristin Koschani-Bongers, den Verantwortlichen von "Haigerloch aktiv", die TKK. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hatte übrigens Haigerlochs berühmtester Künstler Karl Hurm aus Weildorf übernommen.

In seiner Laudatio zitierte Götz den berühmten bayerischen Komiker Karl Valentin "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit", sagte der Bürgermeister und lud das Publikum zum genussvollen Gang über die Künstlermeile ein. Die Tage der Kunst und Kultur, so Götz, würden eine Bereicherung für die Stadt Haigerloch darstellen.

Sprissler und Koschani-Bongers freuten sich, dass sie für die vierte Auflage der TKK eine Vielzahl von Künstlern und Kunsthandwerkern aller Couleur gewinnen konnten und dankten allen an der Veranstaltung Beteiligten für deren Unterstützung.

Erstmals war nicht nur die Oberstadtstraße, der Marktplatz un die Pfluggasse Teil der TKK-Kunstmeile, sondern auch das ehemalige jüdische Wohnviertel Haag. Dort hatten sich Kunsthandwerker zu einem klienen Markt gruppiert und der Gesprächskreis Ehemalige Synagoge präsentierte einen Bücherflohmarkt. In der Galerie "Haag im Eck" stießen nicht nur die Patch-Work-Arbeiten der Haigerlocher Quilt Gruppe "Quilties", sondern auch deren Workshops auf sehr große Resonanz.

Schauplätze waren auch wieder einige leer stehende Geschäftsräume, wo Künstler ihre Werke präsentieren konnten. Im Parkdeck unter dem Bürgerhaus gab Anika Heimann aus Balingen Kurse im Sprühen mit Farbdosen. Dorthin kamen allein am Samstag 30 Teilnehmer zum Ausprobieren von Graffiti- und Spraypaint-Kunst. In der Pfleghofstraße und im Haag zierten Fahnen, gemalt von Kinder der Witthauschule, Hecken und Mauern. Bei der Ausstellung der Haigerlocher Schulen und AGs im Evangelischen Gemeindehaus setzte sich die Klasse 4b bildnerisch mit den Werken Karl Hurms auseinander. Eine Hommage an den Künstler. Weitere Bilder dort wurden von sämtlichen Haigerlocher Schulen und deren Arbeitsgruppen ausgestellt. Die etwa 60 selbst hergestellten Postkarten der Schüler waren in kurzer Zeit ausverkauft.

Die Schnittstelle zum Haag bildete die Ausstellung der Malerin Gabriele Morgenstern in der Pfleghofstraße, die sich – wie viele andere Künstler – über die gute Resonanz des Publikums freute. Dass der Brückenschlag vom Städtle ins Haag so gut gelang, darüber freute sich auch Klaus Drescher von der Galerie "Kunst am Turm" der zusammen mit Claudia Silvestri für die Auswahl der Künstler verantwortlich war.

Grandseigneur und Gründer des Rottenburger Künstlerdorfes, Herbert Schmid, war ebenfalls in Haigerloch anwesend und ganz erstaunt: "Donnerwetter, wo kommt denn das ganze Publikum her?", war er ganz baff.

Ihre Redaktion vor Ort Haigerloch

Thomas Kost

Fax: 07474 911-60

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