Welche Rolle spielt die Stehlampe bei den "Physikern"? Die Theater-AG des Gymnasiums löst dieses Rätsel am 14. und 15. Juli bei seinen Auftritten im Gruoler Saalbau. Foto: Gotthardt Foto: Schwarzwälder-Bote

Gymnasium: Theater-AG zeigt "Die Physiker"

Haigerloch. "Es gibt Risiken, die man nie eingehen darf: der Untergang der Menschheit ist ein solches."

Um nicht mehr und nicht weniger als ein solch ernstes Thema kreisen die Gedanken von Johann Wilhelm Möbius, Hauptperson in Friedrich Dürrenmatts Komödie "Die Physiker", die in diesem Jahr auf dem Spielplan der Theater-AG des Gymnasiums Haigerloch steht.

In einem beschaulichen Schweizer Sanatorium ereignet sich eine Mordserie an Krankenschwestern, dabei leben hier unter dem entschiedenen Regiment der "Irrenärztin" Fräulein Dr. Mathilde von Zahnd nur noch drei harmlose Patienten: Der eine hält sich für Albert Einstein, der andere für Sir Isaac Newton und dem dritten – Johann Wilhelm Möbius – erscheint der König Salomon.

Doch etwas stimmt nicht, und immer deutlicher offenbart sich, dass Möbius den Irren nur spielt. Er hat die "Weltformel" entdeckt, deren Anwendung katastrophale Folgen für die Menschheit haben würde, weshalb er sich und sein Wissen im Irrenhaus versteckt. Doch kann einmal Gedachtes vor der Welt verheimlicht werden? Und kann einer lösen, was alle angeht? Und welche Rolle spielt eine Stehlampe dabei?

Friedrich Dürrenmatts immer noch und immer wieder hochaktuelles Stük "Die Physiker", die sich mit der Verantwortung des Wissenschaftlers befasst, wird am Haigerloch am Freitag, 14. und Samstag, 15. Juli, im Saalbau in Gruol, jeweils ab 20 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro, für Schüler oder Studenten vier Euro.

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