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Haigerloch Hecken bekommen zweite Chance

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Den Friedhof sah sich der Ortschaftsrat Stetten am Dienstag vor seiner Sitzung an. Foto: Kost Foto: Schwarzwälder Bote

Haigerloch-Stetten. Im September 2019 hatte der Ortschaftsrat einen "Schlachtplan" aufgestellt, um für Verbesserungen auf dem örtlichen Friedhof zu sorgen. Am Dienstag sah sich das Gremium nun an, was davon bereits umgesetzt wurde – und vor allem wo der Schuh noch drückt.

Acht Punkte, so schilderte es Ortsvorsteher Walter Stocker bei dem Rundgang, seien inzwischen umgesetzt worden. Dazu zählte in erster Linie das Entfernen von durch den Buchsbaumzünsler geschwächten Buchshecken am Haupteingangsweg. Zudem wurde bei der Leichenhalle eine Ablaufrinne gebaut, weil von dort immer Oberflächenwasser in Gräber lief. Das Dach der Leichenhalle wurde abgedichtet und auch die 2016 errichtete und inzwischen fast voll belegte Urnenstele wurde zwei weitere Beton-Stelen, die links und rechts die Hauptstele flankieren. Somit wurden zwölf weitere Fächer für diese Art der Bestattung geschaffen.

Auf einem Friedhof geht einem bekanntlich nie die Arbeit aus und so blickte das Gremium gemeinsam auch darauf, was in Zukunft dort ansteht. Man war sich schnell darüber einig, an welcher Stelle Grabfelder für Urnenrasengräber und für Rasenwahlgräber angelegt werden sollen. Nicht so sehr aber darüber, wie man mit noch bestehenden Buchshecken auf dem Friedhof verfahren soll.

Entfernen oder belassen? Eine schwierige Frage. Einerseits sieht man den Hecken an, dass sie nicht ganz gesund sind. Aber in den vergangenen Wochen scheinen sie sich sogar etwas erholt zu haben. "Der Regen hat ihnen wohl gut getan", meinte Walter Stocker.

Da eine Hecke auch eine marode Stützmauer noch einigermaßen beisammen hält und somit für eine natürliche Absturzsicherung im Gelände sorgt, einigte man sich darauf, dem, Buchs noch eine Chance zu geben: Die Hecken sollen nun mit biologischen Mitteln gespritzt und dadurch vor weiterem Schädlingsbefall geschützt werden.

Außerdem beschloss das Gremium, ein Ruhe-Bänkle bei der Urnenwand aufzustellen und ein anderes durch ein neues zu ersetzen.

In der nachfolgenden Sitzung in der Glückaufhalle wurde festgelegt, das mobile Geschwindigkeitsmessgerät der Stadt in der Stettener Straße aufzustellen, etwa dort wo bergab die 30er-Zone beginnt (Haus Hans Pfeffer). In diesem Zusammenhang berichtete Ortsvorsteher Stocker darüber, dass bei einer Radarkontrolle des Landratsamtes in der 30er-Zone binnen zwei Stunden 52 Fahrzeuge "geblitzt" worden sind. Aufgrund des Problems mit Taubenkot gab es im Rathaus eine Begehung durch einen Kammerjäger, Ortsvorsteher Stocker liegt aber noch kein Ergebnis vor.

Der Ortschaftsrat stimmte auch zu, dass die örtlichen Vereine zur Einhaltung von Corona-Vorschriften ihre Hauptversammlungen in der Glückaufhalle machen können. Noch keine Hauptversammlungen konnten bislang der Fischereiverein, die Musiker, die Narren und der Tennisclub abhalten.

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