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Haigerloch Großer Umzug krönt Landschaftstreffen

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Haigerloch - Das war Fasnet von ihrer besten Seite, auch wenn vereinzelt Regentropfen vom Himmel fielen. Höhepunkt des großen Narrentreffens in Haigerloch war am Sonntag ein gut zweistündiger Umzug mit rund 4000 Hästrägern und Fasnetsmusikern.

111 Jahre alt wird die alterehrwürdige schwäbisch-alemannische Narrenzunft Haigerloch dieses Jahr. Wenn das kein Grund zu Feiern ist, haben sich die Verantwortlichen gedacht und ein dreitägiges Narrentreffen auf die Beine gestellt, das seinem Namen alle Ehre machte.

Natürlich bekam das Treffen in Haigerloch durch den Besuch von Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Sonntag nochmals eine ganz besondere Note. Der präsentierte sich schon am Morgen beim Zunftmeisterempfang im Bürgerhaus der Stadt in bester Fasnetslaune und lobte die Haigerlocher Fasnet mit närrischen-Versen.

Bevor sie dann ihre Plätze auf der Ehrentribüne bei der Haigerlocher Annakirche einnahmen, ging für die politische und närrische Prominenz um Kretschmann, Landrat Günther-Martin Pauli, Regierungspräsident Klaus Tappeser sowie VSAN-Präsident Roland Wehrle und Landschaftsvertreter René Schatz aus Obernheim zunächst einmal zum Mittagessen. Das wurde im Gasthaus­ "Krone" eingenommen. Erbsenstampf, so hieß es zumindest gegenüber unserer Zeitung, habe sich der Ministerpräsident dort schmecken lassen.

Auf der Ehrentribüne schien es ihm auch sehr gut zu gefallen, denn eigentlich ging man davon aus, dass Kretschmann dort nur Kurze Zeit verweilen würden, aber er schaute sich fast den gesamten gut zweistündigen Umzug an. Und er ließ sich sogar von den Haigerlocher Bräutelbuben auf die Bräutelstange hieven. Souverän meisterte der Landesvater diesen heißen Ritt in luftiger Höhe.

Leicht gemacht wurde es denn Narren am Sonntag nicht, denn auf ihrem Weg vom Bahnhof aus in der Haigerlocher Unterstadt das "Städtle nuff" kamen sie unter ihren Masken und zum Teil behangen mit schwerem Rollengeschnell ganz schön ins Schnaufen. Auch die Fasnetsmusiker mussten im wahrsten Sinne des Wortes einen langen Atem haben.

Angeführt wurde der bunte Narrenwurm von allen zwölf Narrenzünfte der schwäbisch-alemannischen Fasnetslandschaft Neckar-Alb. Aber auch die Narrenzünfte aus Schwenningen, Wangen, Munderkingen, Empfingen, Lindau Freiburg und dem oberbayerischen Kipfenberg mischten munter mit.

Mit sage und schreibe 16 Gruppen war der Narrenbund aus Neuhausen auf den Fildern nach Haigerloch gekommen. Die etwa 500 Narren von dort bildeten die mit Abstand größte Gruppe. Komplettiert wurde das bunte Bild von allen Narrenvereinen aus der Raumschaft Haigerloch, deren Tanzgarden und Fasnetsmusiken.

Verfolgt wurde der Umzug von einer großen Menge an Zuschauern, die sich vor allem in der Unterstadt auf dem Marktplatz und vom Römerturm aufwärts bis hinter die Annakirche sammelten.

Nach dem Umzug wurde weiter gefeiert:

Ihre Redaktion vor Ort Haigerloch

Thomas Kost

Fax: 07433 901-829

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