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Haigerloch Götz: "Ein echtes Meisterwerk"

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Freuen sich, die Ziellinie überschritten zu haben (von links): Philipp Kessler (Förderverein), Ortsvorsteher Thomas Bieger, Jörg Biesinger und Michael Keßler (beide Förderverein). Pfarrer Dieter Mayer, Architekt Stefan Beuter und Bürgermeister Heinrich Götz. Foto: Kost Foto: Schwarzwälder Bote

Es war ein langwieriges Projekt und in manchen Phasen auch kein leichtes. Aber jetzt ist es geschafft und alle sind froh. Gestern Abend wurde mit einer Feierstunde die für 1,8 Millionen Euro grundsanierte Eichwaldhalle in Hart eingeweiht.

Haigerloch-Hart. Wie lange hat die Sanierung der Halle alle auf Trab gehalten? Über diese Frage zerbrachen sich einige der Festredner am gestrigen Abend den Kopf.

Nimmt man die reine Bauzeit, dann ist der Zeitraum von einem Jahr – nämlich von Spätsommer/Herbst 2019 bis jetzt –­ korrekt, wie Jörg Biesinger als Vorsitzender des Fördervereins Vereinsgemeinschaft Hart anmerkte.

Rechnet man als Startpunkt die Entkernung der alten Halle in Eigenleistung dazu, dann landet man schon im Jahr 2017. Und mit ersten konkreten Plänen zur Hallenumgestaltung hat man sich laut Ortsvorsteher Thomas Bieger sogar schon 2014 beschäftigt. Geht man aber noch ein Stück weiter zurück, als die Sanierung noch im Stadium des immer wieder vorgebrachten Wunsches war, dann landet man schnell in den Jahren 2009 und 2010. Damals wurden die Harter Vereine angehört und Bürgermeister Heinrich Götz setzte sich zum ersten Mal mit Architekt Stefan Beuter in dieser Sache ins Benehmen.

Welches Datum man auch immer als Beginn einer Sanierung der alten Turn- und Festhalle nimmt, in einem waren sich alle einig: Sie ist gelungen und die Eichwaldhalle in ihrer jetzigen Form stellt eine Bereicherung für den kleinsten Haigerlocher Ortsteil dar.

Der Harter Ortsvorsteher Thomas Bieger eröffnete die Feierstunde, die vom Musikverein Hart unter der Leitung seines Dirigenten Julian Waibel umrahmt wurde, indem er zunächst die Vertreter der Kommunalpolitik, der Harter Vereine, die am Bau beteiligten Firmen und vor allem die vielen Geld-Spender und Helfer begrüßte.

Thomas Bieger erinnerte daran, dass die alte Halle von 1964 bis 1966 als Turnhalle für die damalige Schule gebaut worden sei. In den 70er Jahren sei sie aber zunehmend für Veranstaltungen genutzt worden, so dass man 1982 an der Nordseite einen schmalen Küchen- und Sanitärtrakt angebaut habe.

Doch nach 50 Jahren habe einfach der "Zahn der Zeit" an dem Gebäude genagt, so der Ortsvorsteher, darum sei eine Sanierung mehr als notwendig gewesen. Freude zeigte Bieger darüber, dass der Bauzeitplan "nahezu taggenau eingehalten worden ist".

Auch Bürgermeister Heinrich Götz sprach nach allen Seiten seinen Dank aus. Den Handwerkern, weil sie "mit viel Wissen und Können" ein echtes Meisterwerk geschaffen und den Harter Bürgern, weil sie alle an einem Strang gezogen hätten. Noch mehr freute sich aber der Bürgermeister, darüber, dass ein Harter Musiker, der bei den Entkernungsarbeiten relativ schwer verletzt wurde, wieder auf den Beinen ist. Götz: "Diese Genesung ist das eigentliche Wunder".

"Der heutige 11. Oktober ist für die Vereinsgemeinschaft Hart ein ganz besonderer Tag", erklärte der Fördervereinsvorsitzende Jörg Biesinger. Auch er verschwieg nicht, mit welchen Schwierigkeiten die Realisierung des Projektes zeitweise verbunden war. Jetzt habe man aber die Ziellinie überschritten und dieser Kraftakt habe die Harter Vereine mehr denn je zusammengeschweißt. Stolz war er darauf, dass der Förderverein das Versprechen, 115 000 Euro aufzubringen, eingelöst habe. Diese sei mittels Veranstaltungen, Spenden und Kostenübernahmen möglich gewesen.

"Es war ein großes Projekt mit einigen Schwierigkeiten aber die Zusammenarbeit mit allen war immer sehr gut und vertrauensvoll", meinte Architekt Stefan Beuter. Stolz war er, dass die Sanierung energetisch eine richtig nachhaltige Maßnahme war. Der CO2-Ausstoß reduziere sich jährlich um 50 Tonnen und der Wärmeverlust sei um 75 Prozent niedriger als vorher.

Pfarrer Dieter Mayer beglückwünschte die Gemeinde Hart zu der wunderbaren Halle und erbat gemeinsam mit den Anwesenden von Gott den Segen für sie. Über die Auszeichnung der Spender und die erbrachten Eigenleistungen berichten wir noch.

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