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Haigerloch Gerade jetzt ein besonderes Symbol

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Die Gruoler trotzen tapfer den unwirtlichen äußeren Bedingungen, als Pfarrer Michael Storost (rechts) am Freitag nach der Vorabendmesse das Caravaca-Kreuz oberhalb von Gruol, Richtung Haigerloch weihte.Foto: Fechter Foto: Schwarzwälder Bote

Haigerloch-Gruol. Ganz schön zugig war’s am Freitagabend bei der Weihe des neuen Caravaca-Kreuzes oberhalb des Wasserhochbehälters zwischen Gruol und Haigerloch. Deshalb ging die kleine Feier recht zügig vonstatten. Aber wenigstens vom Regen blieb die Zeremonie verschont.

Die Gemeinde Gruol hätte sich natürlich einen anderen Rahmen für die Weihe dieses Kreuzes gewünscht, das ehrenamtlich und kostenlos von Gruoler Bürgern und Firmen aufgestellt worden war. Und zwar an der Stelle, wo schon einmal ein Caravaca-Kreuz stand. Dieses war aber mit der Zeit morsch geworden.

Der geplanten Feier mit Wortgottesdienst vor Ort, Segnung und anschließender Bewirtung machte der jähe Wetterumschwung aber einen Strich durch die Rechnung. Der Wortgottesdienst wurde in die Kirche verlegt, anschließend zogen aber doch noch einige Gruoler hinauf zum Kreuz, um im schwindenden Tageslicht der Weihe des Kreuzes beizuwohnen.

Dietmar Flaiz, einer der Hauptinitiatoren der Kreuzbeschaffung, hatte das neue Kreuz mit den zwei Querbalken schön herbstlich geschmückt. Pfarrer Michael Storost würdigte bei der Weihe das Engagement der Bürger für dieses christliche Symbol.

Wunderschön sei das Kreuz geworden, lobte Ortsvorsteher Reiner Schullian, der mal wieder allen Grund hatte, auf seine Gruoler stolz zu sein. Er finde bei Privatleuten und Firmen immer ein offenes Ohr und ein offenes Herz, wenn es gelte, sich ehrenamtlich zu engagieren. Für die Helfer hatte Schullian Weinpräsente parat. Dies waren Dietmar und Simon Flaiz, Siegbert Fechter, Helmut Schneider (Architekt), die Firmen Holzbau Siedler, Lohrmann-Holz und Siegfried Binder aus Heiligenzimmern. Besonders freute sich Schullian über die Beteiligung aus dem Nachbarort.

Der Aufstellung des neuen Kreuzes hat gerade in dieser von der Corona-Pandemie geprägten Zeit eine besondere Symbolik. Caravaca-Kreuze wurden seit dem 16. Jahrhundert in vielen Teilen Europas als Schutz gegen Cholera und andere Krankheiten aufgestellt. Das Original-Kreuz ist eine Reliquie im spanischen Caravaca de la Cruz. Die Stadt leitet ihren Namen seit dem Mittelalter von dieser Reliquie ab, der Wunder zugeschrieben werden.

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