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Haigerloch "Gegenwind" will eine Flut von Einsprüchen erzeugen

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Haigerloch. Je nach Standpunkt kann man das, was "Gegenwind Hohenzollern" macht, gut finden oder auch nicht. Eines kann man der Bürgerinitiative (BI) aber gewiss nicht vorwerfen: Untätigkeit. Sie verfolgt derzeit viele Strategien, um Widerstand gegen eine mögliche Windenergienutzung im Waldgebiet zwischen Haigerloch, Rangendingen und Grosselfingen zu aktivieren.

Im Gasthaus Waldhorn in Hart und im Sportheim in Steten hat es bereits Informationsabende gegeben, am Donnerstag folgte ein äußerst gut besuchter Info-Abend im Sportheim des SV Rangendingen. Die andere Strategie ist , im Rahmen des Bürgerbeteiligungsverfahrens zum Teilregionalplan Windkraft möglichst viele Einsprüche und Stellungnahmen aus der Bevölkerung zu erzeugen. Diese können bis zum 31. Mai beim Regionalverband Neckar-Alb in Mössingen eingereicht werden.

Diese Vorgehensweise entspricht der Taktik, die Windkraftkritiker Walter Müller vom "Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraft in Natur- und Kulturlandschaften", der BI Gegenwind ans Herz gelegt hatte. Seine Empfehlung: Den Regionalverband im Rahmen der Bürgeranhörung mit zu prüfenden Einsprüchen regelrecht fluten. Davon verspricht er sich unter anderem Zeitgewinn, wenn sich der Regionalverband mit einer Masse von Einsprüchen beschäftigen muss.

"Gegenwind Hohenzollern" will es den Bürgern dabei so leicht wie möglich machen. Die Initiative hat fünf Blätter mit verschiedenen Widersprüchen vorformuliert. Man muss sich also nicht selbst über Argumente den Kopf zerbrechen, sondern braucht die Schreiben nur noch mit Absender, Datum und Unterschrift zu versehen.

Dort, wo die Bürgerinitiative Leute vor Ort hat, werden diese Blätter in die Briefkästen der Bevölkerung geworfen. Man kann diese dann selbst ausfüllen und per Post an den Regionalverband schicken oder einem Vertreter der Bürgerinitiative übergeben.

Die Palette der Bedenken, die man auf diesen Zetteln gegen Windkraft äußern kann ist vielfältig. Sie umfasst: "Bedenken bezüglich der Wertminderung unseres Eigentums", "Bedenken bezüglich einer massiven Gesundheitsschädigung durch Infraschall", "Bedenken bezüglich der Erdbebengefährdung in unserer Region", "Bedenken bezüglich des Artenschutzes" oder "Bedenken bezüglich des Lärmpegels".

Noch plakativer ist ein vierseitiger Flyer, den "Gegenwind Hohenzollern" sowohl in Haigerloch als auch in Rangendingen und Grosselfingen verteilt hat. Darin listet die Initiative nochmals die wesentlichen Argumente auf, die sie gegen ein "Windindustriegebiet Hohwacht" ins Feld führt. Auch dieser Flyer enthält eine Seite zum Heraustrennen, auf der man seine Einsprüche ankreuzen und den Zettel mit Absender und Unterschrift versehen kann.

Am auffälligsten an diesem Prospekt ist die letzte Seite. Darauf befinden sich fünf Fotomontagen mit Ansichten von etwa 230 Meter hohen Windrädern aus den Perspektiven von Grosselfingen, Rangendingen, Weilheim, Hart und Owingen.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Haigerloch

Thomas Kost

Fax: 07474 911-60

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