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Haigerloch Fünf Bauplätze mehr als bisher

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Mit einer Überraschung wartete Haupt- und Bauamtsleiter Hans-Martin Schluck am Montag im Ortschaftsrat Hart auf. Er präsentierte eine deutlich veränderte Planung für das angestrebte Baugebiet "Hinter Gärten II". Statt 26 weist es jetzt 31 Bauplätze auf.

Haigerloch-Hart. "Das Baugebiet hat ein neues Gesicht, ein grünes Gesicht", meinte Schluck sichtlich zufrieden. In der Tat sahen die Pläne am Montag deutlich anders aus, als diejenigen, die der Ortschaftsrat noch vor vier Wochen zu Gesicht bekommen hat. Es gibt keinen Streuobstgürtel mehr, der eine natürliche Barriere zum bisherigen Wohngebiet darstellt. Stattdessen ist Baumbestand in umgekehrter L-Form an den östlichen und südlichen Rand des Baugebietes gewandert, wo er allerdings völlig neu angepflanzt werden muss.

Möglich wurde die veränderte Planung, weil die Stadt mit zwei Grundstücksbesitzern nochmals Verhandlungen aufgenommen hat und tatsächlich die beiden letzten fehlenden Grundstücke erwerben konnte. Somit kann das künftige Harter Baugebiet auch verkehrstechnisch ganz anders erschlossen werden als bisher geplant, nämlich mit einer Ringstraße.

Und auch die bebaubare Fläche erhöht sich noch einmal. Statt bisher 26 Bauplätzen gibt die neue Konzeption nun 31 Wohnbauplätze her. Davon sollen auf 20 Flächen Einfamilienhäusern entstehen können, auf acht Doppelhäuser und auf drei dreistöckige Mehrfamilienhäuser.

Freilich muss auch dieses Baugebiet einigen ökologischen Vorgaben Rechnung tragen. Die Anpflanzung eines neuen Streuobstfläche genügt nicht, jeder spätere Bauherr muss auch mindestens einen Baum auf sein Grundstück setzen. Außerdem wurde die Anlage so genannter Steingärten in den planerischen Festsetzungen nicht erlaubt.

Anders als beim alten Baugebietskonzept empfiehlt Hans-Martin Schluck, das Gebiet "Hinter Gärten II" nicht in einem Rutsch zu erschließen sondern in zwei Abschnitten. Zuerst den südlichen Teil, dann den nördlichen.

Das hat vermutlich auch finanzielle Gründe, denn bislang hat man im städtischen Haushalt als Verpflichtungsermächtigung rund 780 000 Euro für "Hinter Gärten II" eingeplant. Die Erschließung der neuen Variante wird die Kosten wohl auf knapp 1,2 Millionen Euro erhöhen.

Eines wird aber unverändert bleiben: Der Kampf der Stadtverwaltung mit Bedenkenträgern im Zuge der öffentlichen Anhörung. Den deren Einwände bleiben trotz der geänderten Konzeption nach wie vor die selben. Schluck ist aber guten Mutes, dass man die Bedenken ausräumen kann.

Der neue Entwurf wird nächsten Dienstag auch im Gemeinderat vorgestellt. Ein rascher Beschluss ist notwendig, um auch diese geänderte Erschließung nach dem Paragrafen 13b im beschleunigten Verfahren vornehmen zu können. Die Frist dafür endet nämlich am 31. Dezember.

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