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Haigerloch Eine Woche, in der Freundschaften entstanden

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Die Chemie stimmte zwischen den jungen Schülerinnen und Schülern aus Haigerloch und Châtillon-le-Duc beim Gegenbesuch in Frankreich. Erst im März waren die jungen Franzosen zu Besuch in Haigerloch gewesen. Foto: Gymnasium Foto: Schwarzwälder Bote

Haigerloch/Châtillon-le-Duc. Bereits im März waren 15 Schüler und Schülerinnen aus der französischen Gemeinde Châtillon-le-Duc nahe der Stadt Besançon zu Besuch in Haigerloch. Jetzt stand der Gegenbesuch an. Luisa Krause und Joanna Mindreanu von der Klasse 8a des Gymnasiums berichten von dieser Fahrt.

"Am 11. Mai war es endlich soweit! Wir fuhren nach Châtillon-le-Duc, im französischen Departement Doubs. Als wir um die Mittagszeit ankamen, wurden wir sehr freundlich empfangen. Fast die ganze Schule hatte uns schon erwartet.

Als die Gastfamilien uns abholten, konnten wir auch schon ins Wochenende starten. Glücklicherweise kannten wir uns schon alle, vom Besuch der französischen Austauschschüler im März, was das Wochenende deutlich einfacher machte. Die französischen Familien gaben sich große Mühe, mit uns tolle Ausflüge und Aktivitäten zu machen. Sie kümmerten sich auch darum, dass immer auch andere Deutsche von uns dabei waren. Das Wochenende ging sehr schnell vorbei, aber wir hatten genug Zeit, um uns einzuleben.

In dieser Woche besichtigten wir die Tropfsteinhöhle Gouffre de Poudrey, welcher einer der zehn größten Hohlräume Europas ist. Außerdem besichtigten wir ein Museum, um zu sehen, wie die Häuser in dieser Gegend früher ausgesehen haben. Wir besichtigten auch noch eine Schokoladenfabrik, eine Käserei und ein Bienenmuseum, um die Gegend besser kennenzulernen.

Die Schule, beziehungsweise das Schulsystem in Frankreich weist große Unterschiede zu Deutschland. auf Beispielsweise gibt es für jedes Fach einen Raum und jeder Lehrer unterrichtet nur ein Schulfach. Außerdem wird nach der Grundschule nicht nach schulischer Leistung unterschieden; jeder geht nach der Grundschule auf’s Collège.

Auch beim Essen gibt es wesentliche Unterschiede: Es wird ohne Teller gefrühstückt und Franzosen trinken fast nur stilles Wasser. Nach dem Mittag- beziehungsweise Abendessen gibt es ein Dessert oder Käse. Außerdem gibt es noch eine vierte Mahlzeit zwischen etwa 16 und 17 Uhr: "Le goûter" – bei dieser Mahlzeit trinkt man meistens Milch und isst Kekse. Leider ging diese unvergessliche Woche viel zu schnell vorbei, was viele von uns sehr traurig machte, da auch einzelne Freundschaften entstanden sind. Ein Wiedersehen ist jedoch geplant.

Fazit: Der Austausch ist sehr empfehlenswert, weil die Sprachkenntnisse gestärkt werden. Man wird selbstbewusster in der Verwendung der Sprache, jedoch auch selbstbewusster als Person. Man lernt auch eine neue Kultur kennen, was die persönliche Weiterentwicklung fördert."

Weitere Informationen: Den Austausch zwischen dem Gymnasium Haigerloch und dem Collège Claude Girard in Châtillon-le-Duc gibt es seit 1997. Verantwortlich für den Austausch sind aktuelle die Lehrkräfte Jutta Wolf und Semir Zaiane.

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