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Haigerloch Viele Hände trugen zum Gelingen bei

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Von links: Pia Beiter, Adolf Beiter, Marianne Beck und Gisela Pfeffer, würden sich besonders freuen, wenn heute, 15 Jahre nach der Einweihung des Kreuzwegs auf dem Stettener Friedhof, viele Gläubige aus Stetten und Umgebung sich ab 15 Uhr auf dem Friedhof einfinden, um gemeinsam mit ihnen an den Kreuzwegstationen zu beten. Foto: Pfeffer Foto: Schwarzwälder Bote

Auf den Tag genau heute vor 15 Jahren, also am 12. Oktober 2003, wurde auf dem Stettener Friedhof ein Kreuzweg mit 14 Stationen von Pfarrer Dieter Mayer eingeweiht. Er wurde dank vieler Spenden realisiert.

Haigerloch-Stetten. Pia Beiter und Marianne Beck waren die Initiatorinnen, die damals den Gedanken aufgriffen, einen Kreuzweg bauen zu lassen. Weil der Friedhof damals erweitert wurde, sahen sie diese Idee überlegenswert an. Beiter und Beck konnten weitere sieben Personen vom damaligen Gebetskreis für den Bau es Kreuzweges hinter sich scharen. Diesen Personen ist es heute noch zu verdanken, dass die 14 Stationen gebaut und erstellt werden konnten.

Schon im ersten Gespräch mit dem damaligen Bürgermeister Roland Trojan, zeigte er sich von der geplanten Sache nicht abgeneigt, wie Pia Beiter im Gespräch mit unserer Zeitung rückblickend erzählt. Neben dem Bürgermeister war auch der damalige Stettener Ortsvorsteher Dietmar Schneider dazu bereit, dies zu unterstützen.

Somit waren die ersten Weichen gestellt. Im Zuge der Friedhoferweiterung wurde die vorgesehene Wegstrecke vom Gebüsch befreit, planiert und eingeschottert.

Mit Herzblut, wurde dann Werbung betrieben, um finanzielle Spenden zu bekommen. In der Bevölkerung stieß das Vorhaben auf gute Resonanz und die ersten Spendengelder ließen nicht lange auf sich warten. Insgesamt kostete der Kreuzweg damals rund 15 000 Euro.

Bauingenieur Erwin Pfeffer sorgte für die Planung und die Erstellung eines Entwurfs. In der Gestaltung der Stationen nahm er die Gotikfenster der Friedhofskapelle auf. Danach wurden die Stelen der 14 Stationen in Auftrag gegeben. Die Gussbilder der Leidensgeschichte des Herrn, die von einem Kunstverlag aus der nordrhein-westfälischen Wallfahrtsstadt Kevelaer stammen, kamen hinter Panzerglas und Edelstahlrahmen. Die Stationskörper goss die Firma Schwörer Bausysteme aus Stahlbeton. Einen Wetterschutz bekamen die Stationen in Form von Dächlein aus Titanzink, welche der Owinger Schlosser Walter Ruff anfertigte. 14 Stettener Männern hoben schließlich die Fundamente aus und betonierten die Stelen nacheinander ein, nachdem sie Leander Epple mit einem Autokran jede Stele an die richtige Stelle gehoben hatte.

Die erste Station beginnt nahe der Friedhofskapelle, die letzte Station endet in der Nähe des Kreuzes, welches auf der Höhe des Stettener Lochen steht. Hier lädt eine Ruhebank mit Blick auf Stetten zum Verweilen ein.

Zwar finden seit der Einweihung des Kreuzweges vor 15 Jahren regelmäßig jeden Freitag ab 15 Uhr der Kreuzweg gebetet, die Zahl der Teilnehmer ging in den vergangenen Jahren aber zurück, was Pia Beiter und Marianne Beck bedauern. Umso mehr hoffen sie, dass wenigsten am heutigen Freitag einige Teilnehmer mehr kommen, um den Einweihungstag zu würdigen. Dies ist der größte Wunsch der beiden engagierten Frauen.

Der Kreuzweg wird auch am heutigen Freitag, 12. Oktober, ab 15 Uhr gebetet.

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