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Haigerloch Drei Brände halten Stadt-Wehr in Atem

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Bei der Hauptversammlung der Feuerwehrabteilung Stadt ernannte Abteilungskommandant Matthias Kuner (Zweiter von links) René Aussersteiner zum Brandmeister und Fabian Elser zum Hauptfeuerwehrmann (beide rechts neben Kuner). Für langjährige aktive Mitgliedschaft geehrt wurden Dietmar Schäfer (Mitte) sowie Ralf Stiefel, Tobias Frank und Alwin Geyer (alle rechts neben Schäfer). Mit auf dem Bild: Bürgermeister Heinrich Götz (links) und Gesamtwehrkommandant Robert Wenz (rechts). Foto: Pfeffer Foto: Schwarzwälder Bote

Die Feuerwehr Haigerloch, Abteilung Stadt, war im vergangenen Jahr viel gefordert. Insgesamt mussten die Wehrangehörigen zu 81 Einsätzen ausrücken, gegenüber 59 im Jahr zuvor. Zu den Einsätzen zählten drei große Bränden in Trillfingen, Gruol und in der Kernstadt.

Haigerloch. Bevor die Hauptversammlung richtig begann, legte die Abteilung eine Gedenkminute für den Ende des vergangenen Jahres verstorbenen Feuerwehr- und Notarzt Werner Pieper ein.

Abteilungskommandant Matthias Kuner dankte danach allen Wehrangehörigen für ihren Engagement – allein bei den Einsätzen entstanden 5532 Stunden – und ging dann auf die Wohnhausbrände im Januar in Trillfingen, im August in Gruol, und im September in der Gaststätte Krumme Charlott in der Kernstadt ein, wo unter anderem mit der Drehleiter ein Bewohner aus dem Dachgeschoss gerettet werden musste. Einige Einsätze waren zudem wegen der Verbreitung der Raupen des Eichenprozessionsspinners nötig.

Als Problem sieht Kuner den älter werdenden Fuhrpark an. für den Einsatzleitwagen (ELW 1) gibt es noch keinen Ersatz, hier hofft Kuner darauf, dass der Gemeinderat noch dieses Jahr einen Beschluss zum Kauf eines neuen Fahrzeuges fasst. Auch andere Fahrzeuge würden aufgrund von Reparaturen immer wieder ausfallen.

Dagegen freute er sich über einen guten Personalstand in der Kernstadtwehr. Zum 1. Januar 2018 hatte die Abteilung laut ihm 54 aktive Feuerwehrmänner und -frauen mit einem Durchschnittsalter von 37 Jahren. Darunter sind auch Mitglieder mit einer Doppelmitgliedschaft (gleichzeitige Zugehörigkeit zu einer anderen Haigerlocher Wehr). Den Übungsbesuch mit rund 70 Prozent bemängelte Kuner aber etwas. Der Kommandant gab als Ziel eine Quote von 75 Prozent aus. An drei gemeinsamen Übungen beteiligte sich die Abteilung Stadt, so in Weildorf, in Bittelbronn und an der Gesamtwehrübung in Owingen.

Der Ausbildungsstand konnte weiter verbessert werden. Ali Hüseyin ließ sich als Atemschutzgeräteträger ausbilden, Folke Weber als Maschinist und René Aussersteiner als Zugführer.

Kassierer Folke Weber berichtete von einem gut Gewinn. Martin Selinka und Mike Neth bescheinigten ihm eine korrekte Buchführung

Auch Bürgermeister Heinrich Götz sprach in seinem Grußwort von einem bewegten Jahr mit spektakulären Einsätzen. Wenn beim Brand im Café Charlott keine Drehleiter zur Verfügung gestanden hätte, so der Bürgermeister, wären die Auswirkungen wohl weit schlimmer gewesen. Den Wehrangehörigen zollte er ein großes Dankeschön für ihre geleistete Arbeit. Die anschließende Entlastung der Abteilungsführung erfolgte einstimmig.

Gesamtkommandant Robert Wenz (Bad Imnau) sprach die Möglichkeiten zur Aus- und Weiterausbildung an und informierte über vorgesehene Anschaffungen. Wenz bezifferte die gesamtstädtischen Feuerwehreinsätze auf 138, wobei der Löwenanteil bei der Abteilung Stadt gelegen habe. Die Überlandhilfe-Übung in Rangendingen und die Hohenzollernübung in Haigerloch bewertete er als sehr positiv.

Bereitschaftsleiterin Sabine Nötzel vom DRK Haigerloch sprach von einer sehr guten Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DRK bei den verschiedenen Einsätzen. Auch sie bot der Feuerwehr weitere Aus- und Weiterbildungskurse an.

Rudi Hess zollte im Namen der Feuerwehr-Senioren der Wehr großes Lob für die Ausrichtung der Hohenzollern­übung. Mit stehenden Ovationen nahm die Versammlung eine großzügige Geldspende von Michael A. C. Ashcroft an.

 
 

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Thomas Kost

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